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Podium informiert über Bauprojekt

Altdorf Das Urner Stimmvolk entscheidet am 24. September über die Realisierung des 115 Millionen Franken teuren Um- und Neubaus des Kantonsspitals. Ende 2022 sollte dieser bezugsbereit sein. Im Hinblick auf diese Abstimmung veranstaltete das Kantonsspital am vergangenen Donnerstag im Theater Uri in Altdorf ein Podiumsgespräch. Unter der Leitung von Hans Balmer diskutierten Fortunat von Planta, Spitaldirektor, Silvia Rosery, Leiterin Pflege, Therapie und Patientenprozesse, Georg Mang, Chefarzt innere Medizin, sowie Toni Moser, Hausarzt. Rund hundert Personen wohnten dem Anlass bei.

Einleitend stellte von Planta das Grossprojekt vor. Er betonte: «Dank dieses Um- und Neubaus werden wir in Zukunft eine optimale Infrastruktur haben, um interdisziplinär und interprofessionell zusammenzuarbeiten. Lange Wege werden in Zukunft verhindert.» In Zukunft werde es eine Tagesklinik mit acht Betten geben. Diese sei im Bedarfsfall auf 16 Betten erweiterbar. Man sei zudem auch für den allfälligen Einbau neuer Techniken gerüstet, und das auf einige Jahrzehnte hinaus. Rosery gab sich überzeugt, dass der Um- und Neubau einen deutlichen Effizienzgewinn bringen wird: «Alles, was wir brauchen, wird am richtigen Ort sein. Das wird die Abläufe extrem erleichtern.»

Moser wies darauf hin, dass ein Spital, das in der Nähe liege, die Arbeit der Grundversorger deutlich erleichtere. Ein gut funktionierendes Kantonsspital sei zudem wichtig für die Standortattraktivität. Das bisherige könne seine Aufgabe nicht mehr erfüllen. Von Planta brachte noch einen weiteren Aspekt ins Spiel. Laut einer Studie generiert das Kantonsspital jährlich eine Wertschöpfung von 58 Millionen Franken. Die volkswirtschaftliche Bedeutung sei sehr gross. 800 Personen bezogen ihr Einkommen direkt oder indirekt durch das Spital.

«Wir haben sehr viel Herzblut in dieses Projekt investiert», sagte Mang in seinem Schlussvotum. Im Anschluss an die Diskussion erhielt das Publikum Gelegenheit, Fragen zu stellen, was allerdings kaum genutzt wurde. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Wanderausstellung im Foyer des Theaters Uri. Diese informierte über das Projekt.

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

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