PODIUMSGESPRÄCH: Befürworter der zweiten Röhre halten am Konzept fest

Trotz des Ausstiegs des Nein-Komitees und der Alpeninitiative: Die Veranstalter wollen die Podiumsdiskussion wie vorgesehen durchführen.

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Matthias Steinegger, Pro-Komitee: «Ein solcher Anlass muss nicht immer hochemotional und ideologisch sein.» (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Matthias Steinegger, Pro-Komitee: «Ein solcher Anlass muss nicht immer hochemotional und ideologisch sein.» (Bild: Sven Aregger / Neue UZ)

Nach der Absage von Gegnern der zweiten Röhre soll das Konzept der Gotthard-Veranstaltung nicht verändert werden. «Die Veranstaltung findet im praktisch gleichen Rahmen statt wie geplant», sagt Matthias Steinegger, Präsident des überparteilichen Komitees für eine sinnvolle Sanierung des Gotthard-Strassentunnels. Das überparteiliche Komitee ist gemeinsam mit dem Verband Wirtschaft Uri für die Organisation verantwortlich. Die Veranstalter suchen nun neue Teilnehmer für das Podiumsgespräch.

Das Urner Komitee Nein zur zweiten Röhre am Gotthard und die Alpeninitiative hatten diese Woche mitgeteilt, dass sie sich vom Anlass zurückziehen. Konkret werfen sie den Organisatoren vor, das Programm im Nachhinein und ohne Rücksprache verändert zu haben. Steinegger will die Anschuldigungen und die Absage der Gegner nicht kommentieren. Er betont aber, dass es beim Anlass nicht mehr um die Grundsatzfrage für oder gegen eine zweite Röhre gehe, sondern um die wirtschaftlichen Aspekte.