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Politcast Uri ausgezeichnet

Ende Juni erhielt der Urner Verein Politcast Uri den «Prix pour l’engagement citoyen» der Stiftung für Demokratie. Die Jury überzeugte, dass das Projekt ausschliesslich von jungen Menschen getragen wird.
Diese Teammitglieder von Politcast Uri nahmen den Preis entgegen: (von links) Leza Aschwanden, Stephanie Gisler, David Fischer, Tobias Arnold, Florian Arnold und Christian Arnold. (Bild: Stiftung für Demokratie (Neuenburg, 23. Juni 2018))

Diese Teammitglieder von Politcast Uri nahmen den Preis entgegen: (von links) Leza Aschwanden, Stephanie Gisler, David Fischer, Tobias Arnold, Florian Arnold und Christian Arnold. (Bild: Stiftung für Demokratie (Neuenburg, 23. Juni 2018))

Die Stiftung für Demokratie (SdF) setzt sich ein für staatsbürgerliches Engagement und politische Partizipation junger Schweizer. Nun hat sie das Urner Projekt Politcast Uri mit dem «Prix pour l’engagement citoyen» ausgezeichnet. «Das Projekt entspricht vollständig den Kriterien der Stiftung», sagte Pascal Pernet, der die Laudatio seitens der Stiftung hielt. Die Auszeichnung wurde gleichzeitig mit dem Peter-Dolder-Preis verliehen, mit dem jährlich die schweizweit besten Maturaarbeiten zur Geschichte und Staatskunde geehrt werden. Die Verleihung findet jedes Jahr in einem anderen Kantonsparlament statt, dieses Mal in Neuenburg.

«Mit diesem Preis sollen herausragende Projekte gewürdigt werden, die von Jugendlichen beziehungsweise für Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren ins Leben gerufen worden sind», sagte der Laudator. Zum Wettbewerb zugelassen waren Projekte, welche Jugendliche zu staatsbürgerlichem Engagement, zur Meinungsbildung oder zu politischer Partizipation ermuntern. «Sie sollen den Jugendlichen erlauben, eine gemeinschaftliche, soziale und geistesbildende Perspektive einzunehmen», so Pernet. «Die Projekte müssen zudem politisch neutral sein und von den Jugendlichen selbst getragen werden.»

Ein Sprachrohr der jüngeren Generation

Und genau dies tue Politcast Uri. Das Urner Projekt setzte sich gegen zehn eingereichte Projekte durch. «Überzeugt hat uns, dass das Projekt allein von jungen Leuten getragen wird», so Pernet. «Die Sendungen und Videos von Politcast Uri ziehen verschiedene Gruppen wie Jungparteien und Jugendorganisationen mit ein.» Auf diese Weise werde die Urner Plattform zu einem Sprachrohr der jüngeren Generationen. «Es ist wichtig, dass junge Leute ihre Bedürfnisse und Meinungen äussern können. Politcast Uri gibt ihnen eine Möglichkeit dazu.» Zudem würde das Format, das Politcast Uri wählen, junge Menschen ansprechen, so Pernet.

Florian Arnold, Initiant und Präsident des Vereins, konnte gemeinsam mit fünf Mitgliedern des Politcast-Teams den Preis entgegennehmen. In seiner Rede lobte er das engagierte Team, ohne das dieses Projekt nicht möglich sei. «Manchmal lohnt es sich, auch mal zu schauen, was in den kleineren, scheinbar unbedeutenden Orten der Schweiz passiert – wie eben im Kanton Uri», richtete sich Arnold an die Jury. «Dass Politcast nun auf nationaler Ebene bemerkt wurde, ist eine riesige Ehre für uns.» Die Auszeichnung beweise, dass sich Engagement auf kurz oder lang lohne. Der Preis sei somit nicht nur eine Motivationsspritze für Politcast Uri, sondern für alle jungen Menschen, die sich engagierten, ob in der Politik oder anderen Bereichen. Mit dem Preisgeld von 3000 Franken will Politcast Uri Fortbildungen für die Teammitglieder sowie technische Anschaffungen finanzieren. (red)

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