Urner Polizei entschärft Streitereien

Kantonspolizei und Fasnachtsverantwortliche ziehen eine positive Bilanz der närrischen Tage. Es gabn aber mehrere Meldungen aufgrund von Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen.

Christian Tschümperlin
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Fasnächtler und die Polizei.

Fasnächtler und die Polizei.

Bild: Carmen Epp (Göschenen, 2018)

Während rund einer Woche zogen wieder Hunderte Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, Guggenmusiken sowie diverse Katzenmusik-Formationen durch die Strassen des Kantons Uri. Die närrische Zeit ging mit dem «Üstrummet» am Dienstagabend zu Ende.

Vom «Itrummlä» am Mittwochabend bis zum «Üstrummet» am Dienstagabend waren zahlreiche Einsatzkräfte der Urner Blaulichtorganisationen im ganzen Kanton präsent. Die Fasnachtstage verliefen aus Sicht der Kantonspolizei mehrheitlich gesittet und ohne grössere Zwischenfälle. Die Kantonspolizei Uri erhielt mehrere Meldungen aufgrund von Auseinandersetzungen, Streitigkeiten sowie Sachbeschädigungen, wie diese in einer Mitteilung festhält. Mehrere Personen wurden kontrolliert und die Situationen vor Ort durch die Polizei entschärft. Einzelne Personen mussten durch den Rettungsdienst Uri zu einer Kontrolle ins Kantonsspital gebracht werden.

Zu weiteren Hilferufen kam es wegen übermässigen Alkoholkonsum. «Die deutlich alkoholisierten Personen wurden von benachrichtigten Angehörigen abgeholt oder mit dem Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri gebracht», so die Polizei.

Einige dutzend Meldungen erhielt die Polizei aufgrund von aufgefundenen oder verloren gegangenen Gegenständen. Die Präsenz der Einsatzkräfte vor Ort wurde gemäss Kantonspolizei durch die Bevölkerung geschätzt und hat sich bewährt.

Die einen haben mehr geschwitzt als die anderen

Françoise Burkart, Präsidentin der Katzenmusikgesellschaft, zieht ebenfalls eine positive Bilanz. «Es hat alles reibungslos geklappt, wir hatten keine Unfälle und wir mussten keinen Umzug absagen.» Die einen hätten zwar etwas mehr geschwitzt als andere, je nachdem wie gut gefüttert das Gwändli war, meint sie mit Blick auf die eher warmen Temperaturen.

Zum Auftakt der Fasnacht hatte Burkart zwar schon ein etwas mulmiges Gefühl, als am vergangenen Mittwochnachmittag stürmisches Wetter aufkam. «Aber am Abend hat es nur noch gerieselt.» Ein voller Erfolg sei auch der Kinderumzug am Donnerstag geworden. «Dieser ist immer gross, aber dieses Jahr wurde er riesig», sagt sie. Nochmals Glück hatten die Fasnächtler beim Austrommeln, als der angekündigte Regen nicht kam.