POST: Urner müssen auf drei Poststellen verzichten

Drei Postellen im Kanton Uri werden 2011 durch Agenturen ersetzt. In Bristen und Unterschächen ist der Entscheid noch offen.

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Die Poststelle in Gurtnellen wird weitergeführt (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Poststelle in Gurtnellen wird weitergeführt (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Schweizerische Post informierte am Montag bei den der jährlich stattfindenden Gesprächen die Volkswirtschaftsdirektion Uri über die Weiterentwicklung des Poststellennetzes im Kanton. Bis Ende 2011 werden schweizweit rund 420 Poststellen mit geringer Nachfrage überprüft. Alleine im Kanton Uri sind es deren neun.

Abbau der Poststellen
Die Entwicklung des Poststellennetzes im Kanton Uri zeigt, dass die Post im Jahre 2010 keine Veränderungen umgesetzt hat. Anders im 2011: In Amsteg (Januar 2011), Realp (Januar 2011) und Seelisberg (April 2011)werden die Poststellen durch Agenturen ersetzt. In Bristen und Unterschächen sind noch keine Entscheide gefallen. Die Filiale Gurtnellen bleibt bis auf Weiteres in Betrieb, ebenso die Poststelle Silenen. Bereits seit 2009 umgesetzt sind der Hausservice in Sisikon und die Agentur in Isenthal.

Konstruktive Lösungen gefragt
Im Rahmen der Überprüfung der Poststellen Bristen und Unterschächen verlangt die Volkswirtschaftsdirektion von der Post, dass sie bei der Lösungsfindung alle politischen und rechtlichen Vorgaben respektiert und zusammen mit den betroffenen Gemeinden konstruktive und tragfähige Lösungen sucht. Dies schreibt sie in einer Mitteilung. Ende 2011 wird die Überprüfung des Poststellennetzes in Uri vorerst abgeschlossen sein.

pd/bep