PRÄMIEN: Verbilligung: Uri sucht einen neuen Ansatz

Trotz steigender Prämien will der Kanton Uri 2010 nicht mehr Geld für Prämienverbilligungen ausschütten. Stefan Fryberg nannte im Landrat die Gründe dafür.

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(Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

(Symbolbild Esther Michel/Neue LZ)

Ist der Regierungsrat bereit, die Prämienverbilligung anzupassen, wenn im Kanton Uri die prognostizierte überdurchschnittliche Erhöhung der Krankenkassenprämien Tatsache wird? Dies hatte der Bürgler CVP-Landrat Erich Arnold im Juni in einer Interpellation gefragt. In seiner im Oktober zugestellten Antwort hielt der Regierungsrat fest, dass er im Budget 2010 wie im laufenden Jahr 15 Millionen Franken für die Prämienverbilligung beantragen werde.

Gesundheitsdirektor Stefan Fryberg warb im Landrat für Verständnis für die regierungsrätliche Haltung. «Wir dürfen nicht einfach mehr Geld ausschütten, sondern wir müssen auch die Bemessungskriterien genauer anschauen.» Ändere man nichts, würde für einen Teil der Bevölkerung neben der erwünschten steuerlichen Entlastung zusätzlich auch eine erhöhte Prämienverbilligung resultieren, erklärte Fryberg weiter. Zudem entstünden für den Kanton Mehraufwendungen von 4 Mio. Franken. Deshalb setze man auf eine möglichst bedarfsgerechte Verbilligung.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.