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«Präsenz und Werbeauftritt
sind enorm wichtig»

Jahrelang bot Hanni Gisler aus Unterschächen Pfannen und Reinigungsprodukte an Ausstellungen, Messen und Märkten in der ganzen Schweiz an. Nun verkauft sie selbst hergestellte Naturprodukte.
Doris Marty
Früher bot Hanni Gisler an den Märkten und Messen Reinigungsmittel und Pfannen an, heute sind es selber hergestellte Naturprodukte. (Bild: PD)

Früher bot Hanni Gisler an den Märkten und Messen Reinigungsmittel und Pfannen an, heute sind es selber hergestellte Naturprodukte. (Bild: PD)

Züspa, Luga, BEA und Zuger Messe waren die grossen Highlights. Dazu kamen noch zahlreiche Märkte in Bern, Solothurn, Zug, Schwyz, Schaffhausen, Uri oder Stans, um nur einige zu nennen: Während gut zehn Jahren bot Hanni Gisler an ihrem Verkaufsstand Pfannen, Mikrofasertücher und Reinigungsmittel an. «Unter dem Namen ‹Pfannä-Hanni› kannten mich meine Kunden in der ganzen Schweiz», sagt Hanni Gisler und lacht.

Auf Familienunterstützung angewiesen

Mit einem Bus reiste sie jeweils mit ihrer Ware an, meistens in Begleitung ihres Mannes oder eines ihrer Kinder, die ihr dann auch beim Aufbau des Marktstandes behilflich waren. «Alleine, ohne die Unterstützung meiner Familie, hätte ich das alles nicht geschafft», sagt sie. An das stundenlange Stehen hinter dem Verkaufsstand gewöhne man sich mit der Zeit. «Immer am selben Markt, wenn möglich am selben Standort und vor allem präsent zu sein, ist enorm wichtig, um von der Kundschaft wahrgenommen zu werden und sich einen Namen zu schaffen», betont Gisler.

Es braucht Gespür für trendige Artikel

Die Unterschächnerin Hanni Gisler war eine der Frauen der ersten Stunde, die Reinigungsmittel und Mikrofasertücher verkauften. Inzwischen sind auch die Grossisten in das Geschäft eingestiegen und mischen am Markt mit. «Man muss schon ein Gespür für trendige Produkte entwickeln, den Markt genau beobachten, optimieren und das eigene Angebot immer wieder analysieren und hinterfragen», erklärt die Marktfahrerin. «Die Gespräche mit meiner Kundschaft über deren Bedürfnisse waren mir dabei sehr hilfreich», sagt Gisler. «Die Qualität meiner Produkte muss stimmen. Wäre ich persönlich von meinem Angebot nicht überzeugt gewesen, hätte ich die Finger davon gelassen.» Bei neuen Artikeln habe sie sich immer die Frage gestellt, ob sie das Angebotene selber auch kaufen würde und welchen Preis sie dafür zahlen würde.

Unter dem Strich sollte die Buchhaltung auch aufgehen. «Standgebühr und Aufwand sind nicht billig und müssen sich schon rechnen», lautet ihre Devise. Auf der anderen Seite stellten ein Markt oder eine Messe eine unglaubliche Möglichkeit dar, sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. «Das darf man nicht unterschätzen. Auch nach dem Auftritt ergeben sich noch zahlreiche Geschäfte», weiss Hanni Gisler aus Erfahrung. Oft biete ein Markt die Gelegenheit für viele Besucher, sich zu informieren, was auf dem Markt angeboten werde. «Grössere Messen oder Märkte verzeichnen täglich Tausende von Besuchern.

Auftritt im Internet und vor Ort ist wichtig

«Viele Leute, bedeutet auch mehr Verkauf. Wichtig ist auch der Auftritt im Internet und vor Ort», betont sie. «Den Interessierten verteile ich daher grosszügig Visitenkarten.»

Vor sechs Jahren absolvierte Hanni Gisler eine Grundausbildung als zertifizierte Heilpflanzenfachfrau und für Phytotherapie und baute sich damit ein zweites Standbein auf. Seither stellt sie verschiedene Salben aus Urner Wildheu-, Ringelblumen und Murmeltierfett sowie Kräutermischungen auf Naturbasis mit eigenen Rezepturen selber her und vertreibt sie im Internet und an diversen Verkaufsstellen. Weiter bietet sie in ihrer Praxis in Altdorf Cranio-Sacral-Therapien an.

Nur noch einige Christchindlimärkte

Den Onlineshop für Pfannen und Reinigungsprodukte betreibt sie weiter. Märkte und Messen besucht sie aber – ausser einige Christchindlimärkte – nicht mehr. Umso wichtiger sei, dass ihre Website informativ, übersichtlich und immer auf dem neusten Stand sei. «Dieser Einsatz im Onlinebereich lohnt sich und gewinnt in Zukunft immer mehr an Bedeutung», ist sie überzeugt.

Hanni Gisler war bereits an der «Gwärb 06» als Ausstellerin dabei. Daher war es für sie klar, auch an der «Uri 18» mitzumachen. «Diese Gelegenheit möchte ich mir nicht entgehen lassen. Diese Plattform gibt mir die Möglichkeit, mit vielen Bekannten und Einheimischen ins Gespräch zu kommen und meine eigenen Produkte zu präsentieren.»

Die «Urner Zeitung» und das «Urner Wochenblatt» publizieren im Vorfeld der Uri 18 unter der Rubrik «Noch x Tage bis zur Uri 18» mehrere gemeinsame Beiträge zur Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse im September 2018.

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