Preisausschreibung
Prix Montagne sucht innovative Unternehmen aus Berggebieten – bisher konnten erst die Urner Bäuerinnen gewinnen

Seit zehn Jahren wird der Wettbewerb um erfolgreiche Unternehmen durchgeführt. In diesem konnte sich der Kanton Uri erst einmal durchsetzen.

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(zgc) Seit 2011 verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und die Schweizer Berghilfe den Prix Montagne. Mit diesem Preis zeichnen die beiden Organisationen Projekte aus, die direkt zur Wertschöpfung und Arbeitsplatzentwicklung oder zur wirtschaftlichen Vielfalt im Berggebiet beitragen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Nun ist es wieder so weit: Es wird der Gewinner für dieses Jahr gesucht.

Eingereicht werden können Projekte mit Modellcharakter, die sich über mindestens drei Jahre bewährt haben. In den vergangenen zehn Jahren wurden 63 Projekte aus allen Sprachregionen der Schweiz nominiert.

«Seit der Lancierung haben wir zahlreiche inspirierende Unternehmerinnen und Unternehmer aus allen Branchen kennen gelernt»,

sagt Ex-Skirennfahrer und Jurypräsident Bernhard Russi. «Die Qualität und Vielfalt der nominierten Projekte zeugen Jahr für Jahr von einer grossen wirtschaftlichen Vitalität in unseren Bergen.»

So gewann 2015 der Haushaltservice der Urner Bäuerinnen den Preis. 77 Urnerinnen bieten ausserhalb ihrer Höfe professionelle Dienstleistungen an: Sie kümmern sich um Jung und Alt, helfen bei der Hausarbeit oder beliefern Anlässe mit selbstgemachten Spezialitäten.

Es gibt zwei Preise zu gewinnen; einerseits den «gewöhnlichen» Preis, der mit einem Gewinn von 40'000 Franken dotiert ist. Andererseits gibt es auch einen Publikumspreis, bei dem 20'000 Franken gewonnen werden können.

Bis am 30. April kann man sich oder andere Projekte unter prixmontagne.ch anmelden.