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Intschi: Die Preise bleiben unverändert

Die Sanierungsarbeiten der Luftseilbahn Intschi-Arnisee sind grösstenteils abgeschlossen. Trotzdem wurde an der Generalversammlung eifrig diskutiert.
Inzwischen sind die meisten Sanierungsarbeiten der Luftseilbahn Intschi-Arnisee abgeschlossen. (Bild: PD)

Inzwischen sind die meisten Sanierungsarbeiten der Luftseilbahn Intschi-Arnisee abgeschlossen. (Bild: PD)

Kürzlich konnte Präsident Ludwig Eller 24 Genossenschafter und einen Gast zur diesjährigen Generalversammlung der Luftseilbahngenossenschaft Intschi-Arnisee im Restaurant Alpenblick auf dem Arni begrüssen. 13 Geschäfte zählte die Traktandenliste. Zu Beginn wurde eine Schweigeminute gehalten, um der Verstorbenen zu gedenken. Das Protokoll der GV 2017 sowie der Jahresbericht des Präsidenten wurden gutgeheissen und den jeweiligen Verfassern verdankt.

Die von Carlo Christen präsentierte Jahresrechnung 2017 wurde ebenfalls abgesegnet. Auch 2017 schloss die Rechnung mit einem kleinen Gewinn ab. Das Budget 2018 wurde ebenfalls einstimmig angenommen.

Ein Hauptthema an der Versammlung war die im Februar in Angriff genommene Sanierung der Seilbahn. Ludwig Eller schilderte noch einmal die Anfänge des Umbaus, wobei er die Gründung der Baukommission an der GV 2017 und deren Auftrag in den Vordergrund rückte. Walti Arnold hatte direkt nach seiner Wahl an der letztjährigen GV den Vorsitz der Baukommission übernommen. An der diesjährigen GV erläuterte Arnold – mit Bildern untermalt – die vorgenommenen Sanierungsarbeiten. Die Arbeiten sind inzwischen bis auf ein paar Kleinigkeiten abgeschlossen. Die Endabrechnung liegt noch nicht vor, weshalb nicht definitiv gesagt werden kann, was die gesamte Sanierung gekostet hat. Die Baukommission ist aber zuversichtlich, dass das vorgegebene Budget von rund 2 Millionen eingehalten werden kann.

Auch keine Parkplatzbewirtschaftung

Für eine längere Diskussion sorgte der Preisaufschlag, den die Verwaltung vorgeschlagen hatte. Wenn jemand nur in den Underberg fährt, macht die Bahn trotzdem eine ganze Fahrt. Deshalb wollte der Verwaltungsrat einführen, dass dafür auch der gesamte Fahrpreis verrechnet werden soll. Der Vorschlag wurde jedoch von den Versammlungsteilnehmern nicht gutgeheissen. Für Gesprächsstoff sorgte auch ein weiterer Antrag. Um die finanzielle Tragbarkeit der Sanierung besser abzustützen, wollte der Verwaltungsrat eine Parkplatzbewirtschaftung einführen. Die Meinungen waren geteilt. Bei der Abstimmung wurde der Antrag schliesslich verworfen.

Die GV wurde auch genutzt, um die Arbeiten des Berggasthauses Alpenblick zu loben. So wurden beispielsweise Schlaffässer neu angeschafft, welche bei den Gästen auf Anklang stossen.

Die gesamte Verwaltung wurde an der letzten GV für zwei Jahre wiedergewählt, womit es heuer nicht zu Wahlen kam. Jedoch wurde die Revisionsstelle Convisa für ein Jahr wiedergewählt. Die Genossenschaft konnte über vier Aufnahmegesuche abstimmen, welche alle einstimmig angenommen wurden. Es handelt sich um Personen aus der näheren Umgebung, die eine enge Beziehung zum Arni pflegen. Neu zählt die Genossenschaft 49 Mitglieder.

Mario Panzeri aus dem Verwaltungsrat berichtete über den vergangenen Arbeitstag im Frühling und kündigte einen weiteren Arbeitstag im Herbst an. An diesen Tagen wird Holz für die Feuerstelle ausgemacht, und es werden allerlei kleinere Arbeiten ausgeführt. Bahnchef Erwin Grepper appellierte an die Genossenschafter, damit die Einstiegshilfen auch diesen Sommer freiwillig übernommen werden.

Neue Homepage bietet Informationen für Gäste

An der GV wurde auch auf die neue Homepage (www.seilbahn-intschi-arnisee.ch) hingewiesen. Dort wurde während der Sanierung stets der aktuelle Arbeitsfortschritt dokumentiert. Ausserdem finden Gäste Informationen über das Arni und die weitere Umgebung. Auch Bilder sollen zu einem Ausflug in die Region bewegen. Präsident Ludwig Eller beendete die Versammlung mit einem Dank an alle Genossenschafter, an die Wirtsleute, die Seilwarte, die Verwaltungsratsmitglieder, Sponsoren und Gönner. Es gelte nun für die Bahn und die Wirtsleute, die wegen des Umbaus «verlorenen» drei Monate wieder aufzuholen. Die Genossenschafter sind jedoch zuversichtlich und überzeugt, dies mit den neuen Infrastrukturen schaffen zu können. (red)

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