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PREMIERE: Viel Lob für das neue Freilichtspiel «Göschenen am Meer»

Mit nationaler und lokaler Prominenz feierte gestern «Göschenen am Meer» Premiere. Damit wird eine verwegene, aber nie verwirklichte Idee im Theater zu neuem Leben erweckt.
Florian Arnold und Markus Zwyssig
Visionäre Vorstellungen werden auf die Freilichtbühne gezaubert. (Bild: Valentin Luthiger (Göschenen, 28. Juni 2017))

Visionäre Vorstellungen werden auf die Freilichtbühne gezaubert. (Bild: Valentin Luthiger (Göschenen, 28. Juni 2017))

Florian Arnold und Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Es war eine Vision, die nie verwirklicht wurde. Jetzt erhält die verwegene Idee neuen Schwung – mindestens auf der Freilichtbühne. In Göschenen wird über einen Anschluss ans Meer diskutiert. Vor rund hundert Jahren hatte der italienische Ingenieur Pietro Caminada die Idee, mit dem Schiff auf Wasserstrassen über die Alpen zu fahren. Laut nachgedacht wurde über eine Verbindung von Rotterdam bis nach Venedig.

Autor Paul Steinmann und Regisseur Stefan Camenzind lassen das kühne Projekt diesen Sommer in Göschenen effektvoll auferstehen. Das Kulturforum Andermatt Göschenen will damit erneut für Spannung und Emotionen sorgen und viele Besucher anlocken. Rund sechzig Frauen, Männer und Kinder aus der Region sind mit Feuer und Flamme seit Monaten intensiv am Proben. Gestern durften sie vor das gespannte Premierenpublikum treten.

Historische Figuren erwachen zu neuem Leben

Die Geschichte, die in Göschenen aufgeführt wird, hat einen historischen Hintergrund. Einzelne Figuren in «Göschenen am Meer» haben auch wirklich gelebt. So beispielsweise Ernst Zahn. Er war damals Göschener Gemeinderat und ein bekannter Dichter. Zudem hat er als Chef des Elektrizitätswerks und bei der Elektrifizierung sehr viel angestossen.

Es sind viele Urner, die im Stück wichtige Rollen übernehmen. So schlüpft der Erstfelder Kurt Feubli in die Rolle von Pietro Caminada. Der Andermatter Heinrich Walker spielt Ernst Zahn. Der Andermatter Pfarrer Marzell Camenzind wird Bundesrat. Verstärkung gibt es aber auch aus dem Tessin. So wird Remo Sangiorgio zu König Emanuele.

An der Premiere mit dabei waren alt Bundesrat Samuel Schmid, die Schauspieler Birgit Steinegger und Hanspeter Müller-Drossaart, der fast vollzählige Urner Regierungsrat, die Urner Parlamentarier in Bern und viele weitere prominente Gäste. Sie hatten viele lobende Worte über die Premiere des Freilichtspiels. Die Idee von damals sorgte für viel Gesprächsstoff.

Das Theaterstück ist bis zum 19. August 22 Mal zu sehen. Erwartet werden insgesamt rund 20000 Besucher.

Hinweis: Einen ausführlichen Premierenbericht lesen Sie in der Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 2. Juli 2017.

«Es war beeindruckend. Visionen verändern die Gesellschaft.» Samuel Schmid, Alt Bundesrat. (Bild: Florian Arnold/UZ)

«Es war beeindruckend. Visionen verändern die Gesellschaft.» Samuel Schmid, Alt Bundesrat. (Bild: Florian Arnold/UZ)

«Die Begeisterung der Spieler hat sich auf mich übertragen»: Birgit Steinegger, Schauspielerin. (Bild: Florian Arnold/UZ)

«Die Begeisterung der Spieler hat sich auf mich übertragen»: Birgit Steinegger, Schauspielerin. (Bild: Florian Arnold/UZ)

«Ich bin überzeugt, dass die Inszenierung das Publikum ansprechen wird»: Barbara Bär, Regierungsrätin. (Bild: Florian Arnold/UZ)

«Ich bin überzeugt, dass die Inszenierung das Publikum ansprechen wird»: Barbara Bär, Regierungsrätin. (Bild: Florian Arnold/UZ)

«Das Stück sorgt für eine gute Identifikation mit der Region»: Isidor Baumann, Ständerat. (Bild: Florian Arnold/UZ)

«Das Stück sorgt für eine gute Identifikation mit der Region»: Isidor Baumann, Ständerat. (Bild: Florian Arnold/UZ)

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