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Pro: «Ein Kunstrasen dient auch anderen Sport- und Jugendvereinen»

Franco Tresch, Ehrenpräsident des FC Altdorf, weibelt für ein Ja zum Kunstrasen. Der sei eine Investition in die Jugend, die sich nicht nur für den FC Altdorf lohne.
Franco Tresch, Ehrenpräsident FC Altdorf. (Bild: PD)

Franco Tresch, Ehrenpräsident FC Altdorf. (Bild: PD)

Freizeitsport ist populär. Bei unserer Jugend sind es vor allem Teamsportarten, wie Fussball, Handball oder Unihockey. All diese Sportarten benötigen Infrastrukturen. Mit der Turnhalle Hagen konnte in Altdorf im Hallensport ein grosser Schritt vorwärts gemacht werden, nun braucht es eine solche Investition auch im Outdoor-Bereich. Da einerseits die verfügbaren Grünflächen im Urner Talboden rar sind, aber gleichzeitig ein ausgewiesener Bedarf an Fussballplätzen besteht, hat der Kanton den Gemeinden je 500000 Franken Unterstützung für die Erstellung eines Kunstrasens zugesichert. Dies aber nur, wenn der Kunstrasen bis Ende 2020 verbindlich projektiert ist.

In Altdorf benötigen aktuell 230 Juniorinnen und Junioren und 150 Aktivspielerinnen und Aktivspieler Trainingsplätze, und zwar auch bei schlechtem Wetter und in den Wintermonaten. Der FC Altdorf erbringt jährlich 30000 betreute Stunden im Nachwuchsbereich, und es werden immer mehr, weil Fussball bei unserer Jugend äusserst populär ist. Neben seiner grossen Nachwuchsarbeit leistet der FC Altdorf seit Jahrzehnten auch eine hervorragende Integrationsarbeit; Menschen mit 20 verschiedenen Nationalitäten machen in unserem Verein mit.

Sport verbindet und ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für unsere Kinder und Jugendlichen.

Mit dem Umbau der Suworowmatte zu einem Kunstrasen wird in Altdorf der aktuelle und zukünftige Bedarf an Sportflächen nachhaltig sichergestellt. Das Platzproblem im Freien ist auf einen Schlag gelöst, denn der FC Altdorf könnte anstatt wie heute 300 Stunden die Suworowmatte den Platz danach 1100 Stunden nützen. Doch das Projekt wird nicht nur dem FC Altdorf dienen. Auch andere Vereine und unsere Schule sollen von diesem Generationenprojekt profitieren. Die Suworowmatte liegt nur wenige Minuten von Altdorfer Schulhäusern entfernt, sodass der Platz auch problemlos von der Schule genutzt werden kann. Auch ein spontanes Fussballspiel an schulfreien Nachmittagen soll dank der strapazierfähigen Oberfläche möglich sein. Weil unsere Fussballerinnen und Fussballer in Zukunft während 52 Wochen und nicht wie heute während rund 26 Wochen auf der Suworowmatte trainieren können, reduziert sich die Hallenbelegung durch den FC Altdorf während der Winterzeit, was freie Kapazitäten für andere Vereine schafft. Der Kunstrasen dient also allen. Deshalb unterstützen auch zahlreiche Sport- und Jugendvereine das Projekt.

Aber was enthält die Kreditvorlage eigentlich? Nebst dem Kunstrasen wird auch die Fläche des Fussballfelds auf die reglementarische Grösse angepasst. Dies benötigt eine Vergrösserung Richtung Schützenmatte. Dadurch können auch mehr Mannschaften gleichzeitig trainieren. Zudem werden mit der Realisierung dieses Projekts im Bannwald Hochwasserschutzmassnahmen realisiert, die früher oder später ohnehin hätten ausgeführt werden müssen. Deshalb wird das Ganze kostspieliger als die Plätze in Erstfeld und Schattdorf.

Aber wir Altdorfer realisieren ein Generationenprojekt, das echten Mehrwert für die Gemeindeinfrastruktur bringt. Diese Chance dürfen wir nicht verpassen. Deshalb empfehle ich ein überzeugtes Ja für einen Kunstrasen in Altdorf.

Franco Tresch Ehrenpräsident FC Altdorf

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