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PROMILLEGRENZE: Jetzt ist Schluss mit betrunkenen Kapitänen

Ab 2014 gelten auf dem Wasser die gleichen Alkoholgrenzwerte wie im Strassenverkehr. Ein Verstoss kann bis zum Entzug des PW-Ausweises führen.
Im kommenden Jahr gelten für private Bootskapitäne dieselben Alkoholgrenzwerte wie im Strassenverkehr. (Symbolbild Philipp Schmidli)

Im kommenden Jahr gelten für private Bootskapitäne dieselben Alkoholgrenzwerte wie im Strassenverkehr. (Symbolbild Philipp Schmidli)

Bisher war es kein Problem, privat ein Schiff in angetrunkenem Zustand zu lenken. Doch damit ist nun definitiv Schluss. Ab 2014 gelten auf dem Wasser die gleichen Alkoholgrenzwerte wie auf der Strasse. Wegen einer Revision der Binnenschifffahrtsverordnung des Bundes tritt schon bald die Obergrenze von 0,5 Promille in Kraft. Und: Betrunkene Schiffskapitäne könnten nun auch den PW-Führerschein verlieren und zwar dann, wenn Verdacht auf Trunksucht besteht.

Die Neuerungen kommen nicht überall gut an. «Im privaten Schiffsverkehr braucht es dieses Gesetz nicht», sagt Franzsepp Arnold, Präsident des Schweizerischen Bagger und Lastschiffverbands. «Erstens fahren auf dem Wasser viel weniger Boote als Autos auf der Strasse. Zweitens gibt es faktisch keine Unfälle, die auf einen übermässigen Alkoholkonsum zurückzuführen sind.»

Polizei beschwichtigt

Die Kantonspolizei will auch im kommenden Jahr keine verschärften Kontrollen durchführen. «Ein Alkoholtest kommt erst bei Verdacht zum Einsatz. Etwa wenn sich ein Lenker auffällig verhält oder nach Alkohol riecht», sagt Damian Meier, Chef der Bereitschafts- und Verkehrspolizei Uri. Systematische Kontrollen wie im Strassenverkehr wird es aber keine geben.

Anian Heierli

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