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Pünteners famose Aufholjagd

Beim sechsten und zugleich letzten EWA-Cup-Abendrennen fuhr Lokalmatador Fabio Püntener die Konkurrenz in Grund und Boden. Nun strebt der Youngster die EM- und WM-Qualifikation an.
Urs Hanhart
Fabio Püntener (links) und Melanie Tresch holten sich den Sieg beim sechsten Rennen des EWA-Cups. (Bild: Urs Hanhart (Amsteg, 30. Mai 2018))

Fabio Püntener (links) und Melanie Tresch holten sich den Sieg beim sechsten Rennen des EWA-Cups. (Bild: Urs Hanhart (Amsteg, 30. Mai 2018))

Zum Abschluss der diesjährigen EWA-Cup-Abendrennserie in Amsteg stand am 30. Mai ein Bikerennen über zehn Runden auf dem Programm. Speziell daran war, dass die Besten der Gesamtwertung mit einem Handicap starten mussten. Fabio Püntener, der das Geschehen bisher dominiert hatte, durfte erst als Letzter loslegen. Sein Starthandicap auf die Erstgestarteten betrug genau 1 Minute. Aber der überaus talentierte 18-jährige Silener legte los wie die Feuerwehr und arbeitete sich im rund 20-köpfigen Feld von Runde zu Runde kontinuierlich nach vorne. Ziemlich genau bei Rennhälfte übernahm der völlig entfesselte, 1,91 Meter grosse Jungspund die Spitze und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Püntener siegte im knapp 20-minütigen Hauptrennen schliesslich mit 7 Sekunden Vorsprung auf Stefan Peter vom Wheeler-IXS-Team und hatte auf der Zielgeraden genügend Zeit, um seinen Erfolg so richtig auszukosten.

Für die Titelkämpfe in Andermatt bereit

«Solche Handicap-Rennen sind immer eine spezielle Herausforderung», bilanzierte der Tagessieger. «Man muss viel Kraft ins Überholen investieren. Ich bin schnell gestartet und habe versucht, mein Tempo durchzuziehen. Das ist mir ganz gut gelungen. Mit meiner aktuellen Form bin ich sehr zufrieden.» Püntener war – abgesehen von einer Ausnahme wegen einer Terminkollision – an allen Rennabenden am Start und holte dabei stets das Punktemaximum. Seine Begründung für die Treue zu dieser Veranstaltungsserie: «Die EWA-Cup-Rennen sind ideale Trainingswettkämpfe. Mir macht es deutlich mehr Spass, gegen Konkurrenten zu fahren, als alleine Intervalltrainings zu absolvieren. Nicht zuletzt habe ich hier die Möglichkeit, vor heimischem Publikum anzutreten.» Der Fahrer vom Team jb Brunex Feld Factory ist auf diese Saison hin in die U 23-Kategorie aufgestiegen und hat als Neuling bereits beachtliche Resultate abgeliefert. Kürzlich belegte er bei einem Weltcuprennen den 40. Platz. Zu seinen Saisonzielen verriet der angehende Polymechaniker: «Ich möchte mich für die EM und WM qualifizieren. Das wird aber sehr schwierig, denn in der Schweiz gibt es in der U 23-Kategorie eine enorme Leistungsdichte.» Besonders fett angestrichen hat Püntener in seiner Agenda den 24. Juni. An diesem Tag findet nämlich in Andermatt die MTB-Schweizer-Meisterschaft statt. «Auf dieses Rennen, das bestimmt vor ganz vielen Urner Fans ausgetragen wird, freue ich mich ganz besonders», sagte der hoffnungsvolle Silener und fügte an: «Mein Ziel ist eine Top-7-Rangierung. Dies weil maximal sieben Fahrer für die EM und WM selektioniert werden.»

Melanie Tresch ist nicht zu schlagen

Das weibliche Pendant zu Püntener war an der diesjährigen EWA-Rennserie Melanie Tresch. Die 18-jährige Fahrerin von der IG Radsport Uri/VMC Silenen gewann das letzte Rennen hoch überlegen mit fast 40 Sekunden Vorsprung auf ihre Teamkollegin Valeria Gisler. Tresch brachte das Kunststück fertig, sämtliche Abendrennen für sich zu entscheiden. In der Gesamtwertung siegte sie mit einem entsprechend riesigen Vorsprung.

In der Kategorie Amateure/Elite/Masters holte sich der 35-jährige Routinier Patrick Tresch vom Team Strüby Bixs den Gesamtsieg. Er gewann knapp vor Stefan Peter und Bernhard Furger vom VMC Silenen.

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