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RAD: Reto Indergand feiert Heimsieg

Beim Bergrennen Silenen-Amsteg-Bristen setzte sich Reto Indergand in einem Sprint gegen Fabian Giger durch. Der Lokalmatador triumphierte nach 2015 bereits zum zweiten Mal auf seiner Hausstrecke.
Reto Indergand freut sich über den Sieg beim Rad-Bergklassiker. (Bild: Urs Hanhart (Bristen, 10. Mai 2018))

Reto Indergand freut sich über den Sieg beim Rad-Bergklassiker. (Bild: Urs Hanhart (Bristen, 10. Mai 2018))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Die am Auffahrtstag ausgetragene 64. Auflage des Rad-Bergklassikers Silenen-Amsteg-Bristen wird als eine der spannendsten in die Annalen dieser traditionsreichen Sportveranstaltung eingehen. Die untersten Kehren der spektakulären Bergstrasse brachten keine grosse Zäsur, weil keiner der Favoriten auf das Gaspedal drücken wollte. Sie sparten ihre Kräfte für das schwere Schlussstück. Dort ging dann richtig die Post ab.

Mitfavorit Fabian Giger vom Kross Racing Team sprengte im steilsten Abschnitt die 16-köpfige Spitzengruppe mit einem fulminanten Antritt. Einzig Reto Indergand, der sein Heimrennen bereits 2015 gewonnen hatte, in den vergangenen beiden Jahren jedoch nicht teilnehmen konnte, schaffte es, Gigers Hinterrad zu halten.

Streckenrekord bleibt unangetastet

Noch vor dem Einbiegen auf die kurze Zielgerade sprintete der Urner Bikespezialist vom BMC Racing Team unwiderstehlich an Giger vorbei und feierte einen souveränen Sieg. Dank dieses neuerlichen Heimerfolgs zog Indergand mit seinem Vater Sepp gleich, der dieses Rennen vor rund 30 Jahren ebenfalls zweimal für sich entschieden hatte. Der Streckenrekord (12,11 Minuten) von David Ruckstuhl aus dem Jahr 2001 blieb unangetastet. Indergand verpasste diese Marke um 37 Sekunden. Ein beachtlicher Einstand in der Hauptkategorie gelang dem Silener Fabio Püntener. Der letztjährige Junioren-Sieger erkämpfte sich den 12. Platz.

«Für mich hat dieses Heimrennen eine enorme Bedeutung. Ich wollte heute unbedingt gewinnen. Jetzt bin ich überglücklich, dass ich es zum zweiten Mal geschafft habe», sagte der Tagessieger nach seinem Coup und ergänzte: «Ich war am Limit und musste alles geben, um Fabian Giger noch abzufangen.»

Indergand befindet sich schon seit Wochen in einer hervorragenden Form. «Ich bin selber etwas überrascht, dass es so gut läuft.» Beim Weltcup-Saisonauftaktrennen der Biker in Südafrika belegte er den 12. Platz. Zudem fuhr er bei zwei der drei bisherigen Swiss-Cup-Rennen als Dritter aufs Podest. Einmal schrammte er als Vierter nur hauchdünn am Podest vorbei.

Die Heim-WM im Visier

Der 26-Jährige hat in dieser Saison noch viel vor. Sein Hauptsaisonziel ist die Crosscountry-WM, die im September auf der Lenzerheide ausgetragen wird. «Dort möchte ich meinen zehnten WM-Platz aus dem Vorjahr toppen», verrät der Silener. Zudem strebt er im Weltcup regelmässige Topten-Platzierungen an. Ganz dick angestrichen in seiner Agenda ist auch der 24. Juni. An diesem Tag findet nämlich in Andermatt die Cross-Country Schweizer Meisterschaft statt.

Abgerundet wurde die sehr gute Urner Bilanz vom Silener Biker Patrick Tresch und von der Schattdorfer Triathletin Sara Baumann. Sie setzten sich in der Fun-Kategorie durch. Einzig in den Nachwuchskategorien vermochten die einheimischen Akteure nicht ganz vorne mitzumischen.

Hinweis

Rangliste unter www.skiclub-attinghausen.ch/brusti-timing

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