RADIO-REPORTAGE: Begann unsere Demokratie auf der Alp?

Schweizer Radio DRS produziert eine 50-minütige Reportage zur Entstehung der Schweizer Demokratie. Im Brenn­punkt steht dabei der Kanton Uri.

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Die Alp Waldnacht oberhalb von Attinghausen. (Bild Peter Jäggi)

Die Alp Waldnacht oberhalb von Attinghausen. (Bild Peter Jäggi)

Hauptdarsteller sind der Urner Kantons­historiker und ehemalige Staatsarchivar Hans Stadler, der ehemalige Regierungs­rat Martin Furrer und die letzte Korpora­tions-Landsgemeinde in Altdorf, wie SR DRS in einer Mitteilung schreibt.

Alpenleben bedeutete in früheren Zeiten oft alles andere als idyllisches und friedliches Zusammenleben. Die meist kleinräumigen Alpen wurden und werden noch heute häufig von verschiedenen Parteien genutzt.

Interessenkonflikte und Grenzstreitigkeiten liessen im Mittelalter die Alp­bewohner vor Wut erglühen. Nicht selten kam es zu blutigen Auseinan­dersetzungen. Friede liess sich nur erreichen, wenn man sich zusammen­raufte und gemeinsam Regeln fürs Mit- und Nebeneinander fand, heisst es in der Mitteilung weiter.

So könnte man sagen, dass frühe Alpgemeinschaften eine Art Urzellen der Demokratie waren. Radioreporter Peter Jaeggi erzählt die Geschichte zusammen mit dem Urner Kantonshistoriker Hans Stadler und Atmosphäri­schem vom Alpbetrieb von Martin Furrer auf der Alp «Waldnacht» oberhalb von Attinghausen. Eine Hauptrolle spielt auch die diesjährige Korporations-Landsgemeinde in Altdorf.

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Hinweis:
Ausstrahlung in der Sendung «Doppelpunkt» auf DRS1 am Donnerstag, 30. Juli, von 20 bis 21 Uhr. Wiederholung am Freitag, 31. Juli, um 15 Uhr auf DRS2.