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Radon-Messung in Urner Haushalten soll Klarheit schaffen

Das natürliche, radioaktive Gas kann in Häuser eindringen und dort das Krebs-Risiko erhöhen. Man kann sich aber schützen.
Die Grösse des Dosimeters entspricht ungefähr einem Durchmesser von fünf Zentimetern. (Bild: PD)

Die Grösse des Dosimeters entspricht ungefähr einem Durchmesser von fünf Zentimetern. (Bild: PD)

(RIN) Radon ist ein radioaktives Gas, das natürlich im Untergrund vorkommt und von dort in die Umgebung austritt. Es kann über undichte Stellen im Keller in Wohnhäuser eindringen und sich in weiteren Räumen anreichern. Zu hohe Radonwerte in der Atemluft erhöhe das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, schreibt das Amt für Umweltschutz (AfU)in einer Mitteilung.

Gegen zu hohe Radonkonzentrationen in Wohnhäusern kann man sich in den meisten Fällen mit einfachen Massnahmen schützen. Ob zu viel Radon in einem Wohnraum auftritt, kann nur mit Messungen festgestellt werden. Das Amt für Umweltschutz bietet daher diesen Herbst für Wohnhäuser im Kanton Uri eine kostenlose Radon-Messung an.

Dosimeter während dreier Wochen messen lassen

Für die Radon-Messung werden sogenannte Dosimeter abgegeben. Dosimeter sind kleine, flache Kästchen mit einem Durchmesser von fünf Zentimetern. Die Dosimeter müssen mindestens während der Heizperiode drei Monate ungestört an derselben Stelle aufgestellt bleiben. Das Dosimeter misst passiv – das heisst, es braucht keine Bedienung. Dosimeter sind absolut ungefährlich, machen keinen Lärm und behindern die Raumnutzung nicht. Weitere Details zum Einsatz von Dosimetern wird den Interessenten beim Dosimeter-Bezug detailliert mitgeteilt.

«Radon-Infostand» in Erstfeld

Am kommenden Samstag, 5. Oktober, von 9 bis 17 Uhr findet im Feuerwehrlokal Erstfeld, anlässlich des 175-jährigen Feuerwehrjubiläums, der Tag der offenen Tür statt. Das Amt für Umweltschutz wird ebenfalls mit einem «Radon-Infostand» vertreten sein.

Wer an einer kostenlosen Messung interessiert ist, kann sich beim Amt für Umweltschutz unter afu@ur.ch melden. Dem AfU steht nur eine beschränkte Anzahl Dosimeter zur Verfügung, sie können folglich nur solange vorrätig bezogen werden.

Weitere Informationen zum Thema Radon sind unter www.ur.ch, Suchbegriff «Radon», aufgeschaltet.

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