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Raststätte zahlt 13 Prozent Dividende aus

Das Jahresergebnis der Gotthard-Raststätte beträgt 1,05 Millionen Franken. Als Ersatz für Peter Ziegler wurde Markus Brand aus Schattdorf in den Verwaltungsrat gewählt.
Florian Arnold
Das neue Erscheinungsbild der Gotthard-Raststätte. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))

Das neue Erscheinungsbild der Gotthard-Raststätte. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))

Die Gotthard Raststätte blickte an der Generalversammlung vom Dienstag auf ein ereignisreiches Geschäftsjahr zurück – mit augenscheinlichen Veränderungen: Die Raststätte in Fahrtrichtung Süd wurde umfassend saniert. Seit dem 3. Mai können wieder Gäste bedient werden. «Das Resultat lässt sich sehen», sagte Verwaltungsratspräsidentin Barbar Merz.

Provisorium federt Einbussen ab

Der Neubau sei ein eindrückliches Gebäude, das sich gut in die Urner Landschaft einfüge. Der grosszügige Aussenbereich biete der Kundschaft viel Erholung. «Die Innovation und Investition schafft die Voraussetzung für zukünftige Erfolge unseres Unternehmens», so die VR-Präsidentin. Die Neueröffnung sei ein entscheidender Meilenstein. Merz verschwieg nicht, dass das Projekt sich auch auf den Geschäftsverlauf niedergeschlagen habe. «Ein Provisorium konnte die Umsatzeinbussen nicht aufhalten», so Merz. Sie sei aber sicher, dass die Investition für zukünftige Gewinne sorge.

Obwohl die Bautätigkeit zu Ertragsausfällen führte, konnte die Gesellschaft dennoch ein positives Ergebnis präsentieren – allerdings mit einem Umsatzeinbruch von 940000 Franken, der klar auf den Neubau zurückzuführen sei. Der Gesamtumsatz beträgt 22,39 Millionen Franken, das Jahresergebnis 1,05 Millionen Franken (Vorjahr: 1,43 Millionen).

Fast 800'000 Franken werden ausbezahlt

Jahresbericht und –rechnung wurden von den Aktionären einstimmig gutgeheissen. Dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung wurde die Entlastung erteilt. Zugestimmt haben die Aktionäre einer Dividende von 13 Prozent, dies entspricht 798'000 Franken, die ausgeschüttet werden.

Stephan Marty, Ivo Musch, Thomas Keller und Gabriela Kleiner wurden mit grossem Mehr wiedergewählt. Als Ersatz für Peter Ziegler wurde Markus Brand aus Schattdorf gewählt. Der Geschäftsführer und Inhaber der Brand Automobile AG ist bereits Verwaltungsrat der Einkaufsorganisation des Auto- und Motorfahrzeuggewerbes. Er wurde grossmehrheitlich gewählt. Barbar Merz wurde als Präsidentin bestätigt. Die BDO AG in Altdorf bleibt Revisionsstelle. Aus der Geschäftsleitung ausgetreten ist Markus Gisler, Leiter Technik und Betrieb.

Wetter war zeitweise zu schön

«Das Jahr 2017 wird als Jahr der Transformation in die Geschichte eingehen», sagte CEO Daniel Kaufmann. Das Provisorium in Form einer Alphütte sei bei den Gästen gut angekommen. Allerdings wurden darin nur reduzierte Dienstleistungen angeboten. Als grosse Schwierigkeit für den Betrieb entpuppte sich die Unterführung, welche über längere Zeit gesperrt werden musste. Dies bedeutete einen wesentlichen logistischen Mehraufwand.

Unter dem Strich mussten Einbussen hingenommen werden. Trotzdem seien die Erwartungen vor dem Hintergrund des Umbaus übertroffen worden, so Kaufmann. Der Treibstoff brachte 5,6 Prozent weniger ein, die Shops 3,3 Prozent. Eine grössere Einbusse von beinahe 10 Prozent wurde bei den Restaurants verzeichnet. Hier machte Kaufmann das «zu schöne Wetter» verantwortlich.

Das Seerestaurant in Seedorf, das ebenfalls zur selben AG gehört, hat erstmals die Millionengrenze geknackt. Es wurde ein Umsatz von 1,13 Millionen erzielt. In den vergangenen fünf Jahren habe somit der Umsatz um über 50 Prozent gesteigert werden können, geht aus dem Jahresbericht hervor.

Vorreiter in E-Mobilität ist das Ziel

Ein grosses Augenmerk wird bei der Raststätte künftig auf der Elektromobilität liegen. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine Vorreiterrolle unter den Raststätten einzunehmen», sagte der CEO. Mit dem EWA wurden zwei neue Trafo-Stationen gebaut. Die Leistung ist 10 Mal so gross, wie bisher Strom für den Betrieb der Raststätte benötigt worden war. «Wir werden eine der leistungsfähigsten Ladestationen in ganz Europa haben.»

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