Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Raststätte-Besuch wird zum Erlebnis

An Fronleichnam fand der Eröffnungsevent der Gotthard-Raststätte mit diversen Aktivitäten statt. Der Neubau in Fahrtrichtung Süd hat vieles zu bieten und soll für die Gäste aus nah und fern eine Oase der Ruhe schaffen.
Urs Hanhart
Am Eröffnungsevent schnitzten Holzbildhauer originelle Figuren aus Baumstämmen. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))

Am Eröffnungsevent schnitzten Holzbildhauer originelle Figuren aus Baumstämmen. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))

Das Restaurant bietet Platz für rund 170 Personen. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))
Der Neubau wurde im Stil der traditionellen Urner Ställe errichtet. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))
Der Aussenbereich des Restaurants lädt zum gemütlichen Verweilen ein. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))
Im Eingangsbereichs prägt eine grosse Tell-Skulptur den Raum. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))
Die sanitären Anlagen befinden sich im Obergeschoss und bieten Ausblicke ins Schächental und auf die Reuss. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018)
Beim Eröffnungsevent konnten die Gäste zur Armbrust greifen... (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018))
...und Holzbildhauern über die Schultern schauen, wie sie originelle Figuren aus Baumstämmen schnitzten. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 31. Mai 2018)
7 Bilder

Der Neubau der Gotthard-Raststätte hat einiges zu bieten

Im Innen- und Aussenbereich der neuen Gotthard-Raststätte war an Fronleichnam einiges los. Unter anderem schnitzten Holzbildhauer originelle Figuren aus Baumstämmen, und die Besucher konnten den Künstlern dabei über die Schultern schauen. Für die Gäste wurden verschiedene Spiele und Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Schweizer Nationalhelden Wilhelm Tell veranstaltet. Wer Lust hatte, konnte beispielsweise mit einer Armbrust auf einen Apfel schiessen und im Erfolgsfall einen attraktiven Preis gewinnen.

«Wir haben grossen Wert darauf gelegt, die Umgebung in das Neubaukonzept miteinzubeziehen», sagte Barbara Merz, Verwaltungsratspräsidentin der Gotthard-Raststätte AG, an der Pressekonferenz, die im Rahmen des Eröffnungsevents stattfand. Dann ergänzte sie: «Nun haben wir eine Raststätte, die überrascht. Einen solchen Bau und eine solche Konzeption findet man nicht so schnell wieder. Der Wiedererkennungswert ist sehr hoch.»

Hörstationen vermitteln Tell-Geschichte

Der rund 13 Millionen Franken teure Neubau besteht aus hohen lichtdurchlässigen Räumen aus unbehandeltem Weisstannenholz. Er wurde im Stil der traditionellen Urner Ställe errichtet. Im grosszügigen Eingangsbereich bietet ein zehn Meter hohes gläsernes Foyer einen grandiosen Ausblick auf die Berglandschaft. Eine übergrosse Tell-Skulptur prägt den Raum und rückt die Tell-Sage ins Zentrum des Geschehens. An Hörstationen können sich die Gäste Ausschnitte aus der Tell-Geschichte in verschiedenen Sprachen anhören. «Wir sind stolz darauf, dass wir einen grossen Teil der Bauarbeiten an der neuen Raststätte an Urner Unternehmen vergeben konnten. Zudem beziehen wir grundsätzlich das lokale Gewerbe sehr stark ein. 80 Prozent unserer Waren ordern wir lokal», betonte Merz. Pro Jahr verzeichnen die beiden Gotthard-Raststätten zusammen rund 1,5 Millionen Besucher. «Wir gehören zu den touristischen Raststätten, die von den Gästen bewusst angesteuert werden», erklärte Geschäftsführer Daniel Kaufmann. «Unser Anspruch ist es, mit der neuen Raststätte ein Teil des Ferienerlebnisses zu werden, wobei unsere Trümpfe nebst der Architektur auch die Natur und die Geschichte des Ursprungs der Schweiz sind.»

Der Neubau gewährt den Gästen einen Blick auf die Flusslandschaft der Reuss und soll damit eine Oase der Ruhe schaffen. Von der Terrasse aus gibt es einen direkten Zugang zur Reuss, welcher den Gästen Spaziergänge am nahe gelegenen Ufer ermöglicht. Auch für Fussgänger und Radfahrer ist die Gotthard-Raststätte und der dazugehörige grosszügige Spielplatz via Reussdamm nun direkt erreichbar.

Plumpsklos erinnern an frühere Zeiten

In der Gastronomie setzt die Raststätte auf natürliche und einheimische Produkte. Das geräumige und helle Restaurant bietet Platz für 170 Personen. Für Kaffeeliebhaber gibt es eine Kaffeebar. Speziell ist das Konzept für die sanitären Anlagen. Diese befinden sich im Obergeschoss und bieten Ausblicke ins Schächental und auf die Reuss. Die Toiletten in Form eines Holzhäuschens erinnern an frühere Zeiten, als es noch sogenannte Plumpsklos gab. Im Zusammenhang mit dem Neubau entsteht auch eine hochmoderne E-Tankstelle, die im Juli 2018 in Betrieb genommen werden soll. Auf beiden Seiten werden je zehn Schnellladestationen installiert. Alle Elektrofahrzeuge mit den gängigen Stecker-Typen können dort schon bald aufgeladen werden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.