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RAUMPLANUNG: Agglomerationsprogramm für Unteres Reusstal in der Vernehmlassung

Die Urner Regierung hat mit den Gemeinden des Unteren Reusstals für eine bessere Abstimmung von Siedlung und Verkehr ein Agglomerationsprogramm erarbeitet. Mit dem Programm kann Uri für Verkehrsmassnahmen künftig Bundesbeiträge beantragen.

Das Agglomerationsprogramm Unteres Reusstal wurde zur Vernehmlassung freigegeben, wie die Urner Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Bis am 6. Juni können Bevölkerung, Gemeinden, Verbände und Organisationen zu den Vorschlägen Stellung nehmen.

Das erste Agglomerationsprogramm für Altdorf, Attinghausen, Bürglen, Erstfeld, Flüelen, Schattdorf, Seedorf und Silenen strebt eine koordinierte Planung von Siedlung, Landschaft und Verkehr an. Insbesondere sollen öffentlicher Verkehr, motorisierter Individualverkehr sowie der Fuss- und Veloverkehr besser aufeinander abgestimmt werden.

Seit Dezember 2014 zählt der Bund das Untere Reusstal zu den Schweizer Agglomerationen. Uri hat deshalb die Möglichkeit, ein Agglomerationsprogramm nach den Vorgaben des Bundes einzureichen. Damit kann der Kanton für das Untere Reusstal für Verkehrsmassnahmen Bundesbeiträge auslösen.

Nach der öffentlichen Mitwirkung und der Überarbeitung des Programms wird dieses den beteiligten Gemeinden zur Beschlussfassung durch die Gemeinderäte zugestellt. Der Regierungsrat will das Programm per Ende September beim Bund zur Prüfung einreichen. (sda)

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