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REALP: Das Suchgerät war nicht eingeschaltet

Der Skifahrer, der in Realp verunglückte, hat die Lawine selber ausgelöst. Er lag 2 Meter unter dem Schnee.
Der Verschüttete (im Bild eine Übung in Engelberg) lag unter einer zwei Meter dicken Schneemasse. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Der Verschüttete (im Bild eine Übung in Engelberg) lag unter einer zwei Meter dicken Schneemasse. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Am Samstag ist ein 44-jähriger Schwyzer Tourenskifahrer von einer Lawine getötet worden. «Er hat das Unglücks-Schneebrett selber ausgelöst.» Dies erklärte der Einsatzleiter der SAC-Rettungsstation Lucendro, Carlo Danioth. «Wir mussten zudem mit Bedauern feststellen, dass der Verschüttete sein Lawinenverschüttetensuchgerät nicht eingeschaltet hatte.» Gemäss Danioth gestaltete sich der Einsatz der drei Lawinenhundeteams und der verschiedenen Helfer sehr schwierig: «Der Verschüttete wurde von der Lawine ins Tobel der Muttenreuss mitgerissen, wo sich der Lawinenschnee bis zu 8 Meter hoch türmte.» Die Helfer wurden bei ihrer Arbeit behindert, weil sie ständig mit weiteren Lawinenniedergängen rechnen mussten.

Am Sonntag kurz vor 10 Uhr schlug einer der beiden noch im Einsatz stehenden Lawinenhunde an. Die Bergungsmannschaft fand den Verschütteten unter 2 Meter hohen Schneemassen. «Normalerweise liegt ein Opfer nicht viel tiefer als 50 Zentimeter», zeigte sich Danioth erstaunt.

Daniel Regli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.

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