Regierung soll dauerhafte Nutzung
des «Uri-18»-Areals prüfen

Die Hallen und ein Teil des Eyschachen-Geländes in Altdorf sollen für Ausstellungen und Veranstaltungen ausgeschieden werden. Das wird mit einem Vorstoss im Urner Landrat angeregt.

Bruno Arnold
Drucken
Teilen
Das «Uri-18»-Areal  im Altdorfer Eyschachen hat sich als Ort für Veranstaltungen und Anlässe bewährt. (Bild: Valentin Luthiger, Altdorf, 8. September 2018)

Das «Uri-18»-Areal  im Altdorfer Eyschachen hat sich als Ort für Veranstaltungen und Anlässe bewährt. (Bild: Valentin Luthiger, Altdorf, 8. September 2018)

Das «Uri-18»-Areal auf dem kantonseigenen Eyschachen in Altdorf hat sich im vergangenen September als Standort für die Urner Wirtschafts- und Erlebnismesse bewährt. Die Regierung soll deshalb die Möglichkeit prüfen, die Hallen und einen Teil des Geländes zur dauerhaften Nutzung für Ausstellungen und Veranstaltungen auszuscheiden. Dies regt die Schattdorfer Landrätin Daniela Planzer-Nauer in einer Interpellation an, die sie am Mittwoch eingereicht hat. Die CVP-Vertreterin stellt der Regierung in ihrem Vorstoss folgende Fragen:

  • Ist der Regierungsrat bereit, die Hallen und einen Teil des Eyschachen-Geländes für Ausstellungen und Veranstaltungen auszuscheiden?
  • Ist der Regierungsrat bereit, die Halleninfrastrukturen so anzupassen, dass eine ständige Nutzung möglich ist (Isolation, Sanitär- und Elektroinstallationen)? Mit welchen Investitionskosten wäre dafür zu rechnen?
  • Welche Voraussetzungen müssten geschaffen werden, damit die Räumlichkeiten zwischen den Veranstaltungen von Vereinen und Jugendgruppen genutzt werden könnten?
  • Ist der Regierungsrat bereit, ein Konzept für die Nutzung des «Uri-18»-Areals für Ausstellungen, Veranstaltungen und Vereine auszuarbeiten?
  • Wäre es denkbar, dass das Gelände – zur Realisierung der genannten Punkte – der Urner Wirtschaft zur Verfügung gestellt würde?

Auch in Zukunft einen Ort haben

Die «Uri 18» war nach Meinung des OK, der Aussteller und der Gäste ein voller Erfolg. Dies drückte sich auch in den Besucherzahlen aus, die deutlich über den Erwartungen lagen. «Als Mitwirkende kann ich bestätigen, dass die Besucher wie auch die Aussteller begeistert waren und die Ausstellung zu einem Treffpunkt für alle Urnerinnen und Urner wurde», hielt Planzer bei der Begründung ihres Vorstosses fest. «Zum Erfolg dieses Anlasses haben bestimmt auch der Ausstellungsort und die gute Lage des Geländes beigetragen. Es ist deshalb notwendig, auch für die Zukunft einen Ort zu haben, an dem grosse Ausstellungen und Veranstaltungen durchgeführt werden können», hielt die CVP-Vertreterin am Mittwoch fest.