REGIERUNGSRAT: Den Zinssatz für Pensionskassen reduzieren

Bei der Sanierung der Pensionskasse SBB setzt die Urner Regierung auf die «Erweiterte Gründungs- Ausfinanzierung». Auch die Vorsorgewerke der bei der ASCOOP versicherten Konzessionierten Transportunternehmen sollen saniert werden.

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(Symbolbild Keystone)

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In der am Mittwoch publizierten Stellungnahme zuhanden der Eidgenössischen Finanzverwaltung favorisiert Uri jene Lösung, bei der der Bund die Kosten für die Reduktion des technischen Zinssatzes von 4 auf 3,5 Prozent, die Kosten für den versicherungsmatthematischen Wechsel der Grundlagen sowie für die Eintrittsgeneration Frauen übernimmt.

Daraus ergibt sich ein Betrag von 662 Millionen Franken. Der Deckungsgrad der Pensionskasse SBB läge dann bei 96,9 Prozent. Zudem soll eine erleichterte Möglichkeit geschaffen werden, damit Rentenbezüger zur Sanierung beizogen werden können. Zwingend sollen Mitarbeitende der SBB durch Senkung des Umwandlungssatzes und Beitragserhöhungen einen Beitrag leisten.

Im gleichen Ausmass wie bei der PK SBB soll der Bund sich auch an der Sanierung der Vorsorgewerke der bei der ASCOOP versicherten Konzessionierten Transportunternehmen (KTU) beteiligen. Die Beteiligung soll sich nur auf die Renter beschränkten. Die Sanierung bei den Aktiven soll Sache der PK ASCOOP sein.

sda