REGIERUNGSRAT: Elf Wildruhezonen im Kanton Uri genehmigt

Der Regierungsrat hat elf Wildruhezonen in den Gemeinden Altdorf, Flüelen, Sisikon, Schattdorf, Bürglen, Spiringen und Unterschächen ausgeschieden.

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Damit die Rehe und andere Wildtiere sich erholen können, gibt es im Kanton Uri elf neue Wildruhezonen. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

Damit die Rehe und andere Wildtiere sich erholen können, gibt es im Kanton Uri elf neue Wildruhezonen. (Archivbild Peter Fischli/Neue LZ)

Die Genehmigung der elf Wildruhezonen erfolgte nach guten Erfahrungen im Urserntal, wo in den Jahren 2002 und 2004 neun Wildruhezonen ausgeschieden wurden, heisst es in einer Medien-mitteilung der Standeskanzlei Uri. Aufgrund der Entwicklung der Wintersportaktivitäten im Raum Riemenstaldner Tal/Schächental/Urnerboden und der daraus resultierenden Beeinträchtigung von Fauna und Wald benötige das Wild Ruhezonen und Fortpflanzungsplätze, wo es vor Störungen geschützt sei.

Die Wildruhezonen gelten laut Mitteilung jeweils saisonal vom 1. Dezember (respektive sobald eine geschlossene Schneedecke liegt) bis 30. April. Während dieser Zeit dürfen die bezeichneten Wildruhezonen nicht durch Sportaktivitäten gestört werden, heisst es. Ausgenommen sind die Begehung oder Befahrung dieser Schutzzonen in Notfällen oder zu Rettungszwecken.

Das Amt für Forst und Jagd wird entsprechende Signalisationen aufstellen. Die Wildhutorgane sowie Angehörige des Polizeikorps sind ermächtigt, Ordnungsbussen zu erheben. Der Beschluss wird im Amtsblatt vom kommenden Freitag, 3. Oktober, veröffentlicht.

ana