Regierungsratswahlen: Herger wilder Kandidat

Der Bürgler Gemeindepräsident Erich Herger tritt bei den Urner Regierungsratswahlen vom 11. März 2012 als wilder Kandidat an. Damit bewerben sich nun insgesamt acht Männer und zwei Frauen für die sieben Sitze in der Exekutive.

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Der Bürgler Gemeindepräsident Erich Herger. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Bürgler Gemeindepräsident Erich Herger. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der 55-jährige Erich Herger war im Hinblick auf die Wahlen als Chefredaktor des «Urner Wochenblattes» und als Mitglied der Geschäftsleitung der Gisler Druck AG zurückgetreten. An der Parteiversammlung der CVP von Ende November wurde er jedoch nicht nominiert. Nun tritt er ohne den Rückhalt einer Partei an, wie er am Dienstag mitteilte.

Im Kanton Uri werden am 11. März 2012 der Regierungsrat und das Kantonsparlament neu gewählt. Zurzeit setzt sich die Exekutive aus drei Mitgliedern der CVP, zwei Vertretern der FDP und je einem der SP und der SVP zusammen. Drei Regierungsräte treten zurück: Josef Arnold und Isidor Baumann (CVP) sowie Stefan Fryberg (FDP).

Die CVP steigt mit einer Viererliste in den Wahlkampf. Sie hat Ende November neben der bisherigen Justizdirektorin Heidi Z'graggen neu Beat Jörg (Gurtnellen), Urban Camenzind (Bürglen) und Patrizia Danioth Halter (Altdorf) nominiert.

Die SVP hat sich für ein Zweierticket mit Sicherheitsdirektor Beat Arnold und neu Landratspräsident Josef Schuler (Spiringen) entschieden. Die FDP hat am Mittwoch letzter Woche neben dem Bisherigen Josef Dittli neu Thomas Arnold gekürt. Bei der SP stellt sich Markus Züst zur Wiederwahl.

sda