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REKRUTIERUNG: Schwinger stellt Urner Rekord auf

59 der 209 Urner Stellungspflichtigen holten sich bei der Aushebung 2017 das Sportabzeichen. Die besten fünf wurden nun speziell geehrt.
Remo Infanger
Die besten Urner Stellungspflichtigen; von links: Dominik Estermann (2. Rang), Michael Zurfluh (Sieger) sowie Kevin Epp und Elias Kägi (beide 3. Platz). (Bild: Remo Infanger (Seedorf, 19. Januar 2018))

Die besten Urner Stellungspflichtigen; von links: Dominik Estermann (2. Rang), Michael Zurfluh (Sieger) sowie Kevin Epp und Elias Kägi (beide 3. Platz). (Bild: Remo Infanger (Seedorf, 19. Januar 2018))

Remo Infanger

redaktion@urnerzeitung.ch

Ganz im Zeichen der Fitness stand die Feier vom vergangenen Freitagabend im Schloss A Pro in Seedorf. Das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär hatte dazu jene Urner Stellungspflichtigen eingeladen, die beim Sporttest an der Rekrutierung im vergangenen Jahr in Windisch die besten Resultate erzielt hatten. 209 Stellungspflichtige mussten dort ihr sportliches Können unter Beweis stellen.

Der Sporttest bei der Aushebung umfasst jeweils die fünf Disziplinen Medizinballstossen, Ausdauertest, Standweitsprung, Rumpfkrafttest sowie Einbeinstand. Maximal sind 125 Punkte zu holen, das Sportabzeichen gibt es ab 80 Zählern. «Der Fitnesstest bewährt sich nach wie vor», sagte Kreiskommandant Urs Mock. Er gebe Aufschluss über die Kraft, aber auch über die Ausdauer und die Koordinations­fähigkeit jedes Einzelnen. So liefert der Test auch Daten darüber, wie es um die physische Leistungsfähigkeit eines ganzen Jahrgangs steht.

Mit 59 von 209 Urner Stellungspflichtigen habe sich etwas mehr als ein Viertel die Auszeichnung erkämpfen können. Im landesweiten Vergleich würden sich die Urner Stellungspflichtigen damit im Mittelfeld befinden. «Vergleicht man das Resultat mit den vorangehenden Jahren, ist bei der durchschnittlichen Punkteanzahl ausserdem ein leichter Aufwärtstrend sichtbar», erklärte Mock. «Die 80 Punkte sind alles andere als ein Zuckerschlecken», so der Kreiskommandant. «Wer das Abzeichen will, muss ganz klar Leistung erbringen.» Zudem dürfen sich Rekruten mit einer hohen Punktzahl in der Regel auch in ihre militärische Wunschfunktion einteilen lassen.

Schwingtraining hat sich bewährt

Im Beisein von Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti ehrte Mock die Stellungspflichtigen mit den besten Aushebungsresultaten. Gleich fünf Athleten schafften es auf das Podest. Mit jeweils 103 Punkten teilte sich der Silener Kevin Epp den 3. Rang mit Elias Kägi aus Andermatt und dem Altdorfer Aaron Lussmann, der sich für die Feier entschuldigen musste. Mit 105 Punkten und somit auf den 2. Platz schaffte es Dominik Estermann aus Unterschächen. Der Langläufer wird die RS als Grenadier beginnen. Noch einen draufsetzen konnte Michael Zurfluh aus Attinghausen. Mit satten 108 Punkten legte der neue Rekordhalter die Urner Messlatte nochmals ein Stück höher. Diese Leistung komme nicht von ungefähr. «Als Schwinger muss ich vier bis fünfmal pro Woche trainieren», so der gelernte Maurer. Als Wertschätzung ihrer Leistung durften die Sportler einen Zinnbecher entgegennehmen. «Lange lag der Urner Rekord bei 104 Punkten», sagte Moretti. «Dass dieser Wert nun gleich von zwei Rekruten übertrumpft wurde, ist bemerkenswert.»

Moderatoren, Offiziere und Sachbearbeiter geehrt

An der Feier dankte Urs Mock auch den Moderatoren, die jeweils die Urner Orientierungs­tage in Erstfeld durchführen. Zudem wurde den beiden Offizieren Nicolas Imhof und Bastian Regli zur Beförderung zum Leutnant gratuliert. Sie erhielten dafür ein Taschenmesser. Ein ganz spezieller Dank ging ausserdem an George Imhof, der jahrelang als Sachbearbeiter im Kreiskommando tätig gewesen ist und nun in Pension geht. Als Nachfolger wird Urs Sturzenegger diese Tätigkeiten übernehmen.

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