Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Reto Indergand zeigt zwei starke Wettkämpfe

Beim zweitletzten Bundesliga-Rennen in der Cross-Country-Serie 2019 überrascht der Silener. Seine Schwester Linda kann nicht mit den Besten mithalten.
Josef Mulle
Der Urner Reto Indergand (links) bezwingt Matthias Stirnemann im Sprint. (Bild: Armin Kuestenbrück/EGO Promotion, Freudenstadt, 21. September 2019)

Der Urner Reto Indergand (links) bezwingt Matthias Stirnemann im Sprint. (Bild: Armin Kuestenbrück/EGO Promotion, Freudenstadt, 21. September 2019)

Am vergangenen Wochenende wurde in Freudenstadt (GER) zum zweitletzten Bundesliga-Rennen in der Cross-Country-Serie 2019 gestartet. Im gut besetzten Feld der Männer-Elite kamen auch die Schweizer Matthias Stirnemann (Möbel Märki) und Reto Indergand (BMC Racing), sowie der Deutsche Ben Zwiehoff, noch für den Gesamtsieg in Frage. Die drei waren es dann auch, zusammen mit Vital Albin (Thömus RN), welche die Renngeschichte beim samstäglichen Short Track schrieben. Das Quartett blieb bis zur viertletzten Runde zusammen, bevor der U23-WM-Dritte Vital Albin eine Attacke startete, der er aber in der vorletzten Runde selber zum Opfer fiel.

Das Finale lancierte schliesslich der Schweizer Matthias Stirnemann, an dessen Hinterrad klebte sein Landsmann Reto Indergand, der sich mit einem taktisch klugen Manöver und einem imposanten Endspurt schliesslich als Sieger ausrufen liess.

«Es war ein sehr schnelles Rennen, wobei ich zu Beginn über das horrende Tempo etwas überrascht war. In der Endphase war es Matthias, der die Pace noch einmal erhöhte, nun konnte ich aber dranbleiben, und ihn in einer engen Kurve überlisten», so der Urner über die entscheidende Rennphase.

Matthias Stirnemann dreht den Spiess um

Am Cross Country vom Sonntag, ausgetragen im Freudenstädter Christophstal, bekam das Publikum einen spannenden Wettkampf zu sehen. Hauptakteure waren wiederum die Dominatoren des Short Tracks, ergänzt durch den Neuseeländer Anton Cooper und den Franzosen Maxime Marotte. Diese beiden mussten aber in der vorletzten Runde, als der Deutsche Zwiehoff am steilen Anstieg das Tempo anzog, abreissen lassen. Auch Reto Indergand musste etwas leiden, konnte aber in der Abfahrt zu den beiden Führenden wieder aufschliessen.

In der letzten Runde waren es wieder Stirnemann und Zwiehoff, die noch einmal attackierten, und diesmal war es auch um den Urner in den BMC-Diensten geschehen. «Irgendeinmal ging es einfach nicht mehr, wobei ich mit dem dritten Platz meine Chancen auf den Gesamtsieg durchaus wahren konnte», gab Reto Indergand abschliessend zu Protokoll. Den Sieg sicherte sich schliesslich der Schweizer Matthias Stirnemann vor dem Deutschen Zwiehoff, der nun die Führung im Gesamtklassement, zwei Zähler vor Reto Indergand, übernommen hat.

Nicht die Lieblingsstrecke von Linda Indergand

Das Rennen der Frauen gewann Bundesliga Titelverteidigerin Ronja Eibl (GER) vor Anne Terpstra (NED) und der Österreicherin Laura Stigger. Mit Linda Indergand hatte sich eine weitere Weltklasse-Athletin nachgemeldet, konnte aber im Kampf um die vordersten Plätze nicht mitreden.

«Ich bin erst kurz vor dem Rennen in Freudenstadt von meinem Überseetrip zurückgekehrt. Dazu sind die Strecken mit so langen, steilen Anstiegen wie hier in Freudenstadt, sowieso nicht mein Lieblingsterrain», meinte Linda Indergand, die als Achte mit ihrer Top-10-Klassierung dennoch nicht ganz unzufrieden war.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.