Retter sehen sich nicht als Helden

Nach seinem 80-Meter-Sturz am Gemsstock oberhalb Andermatt liegt der 14-jährige Skifahrer im Spital. Sein Leben verdankt er zwei Deutschen.

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Der Skifahrer verunglückte im Gebiet Gemsstock abseits der Piste. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Skifahrer verunglückte im Gebiet Gemsstock abseits der Piste. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Es war ein Fehler, allein auf dieser Strecke zu fahren», sagt der 14-jährige Altdorfer Varianten-Skifahrer, der am Sonntag einen 80-Meter-Sturznur mit viel Glück überlebt hat und von zwei deutschen Freeridern per Zufall gefunden wurde. «Und ich weiss auch, dass ich sehr viel Glück hatte.» Er habe grosse Angst gehabt, dass «hier oben keiner mehr vorbeikommt».

Joachim Hengge und Thomas Keller haben dem Altdorfer Schüler wohl das Leben gerettet. «Wenn man die Sturzlinie betrachtet, kann man fast nicht glauben, dass dem Knaben nicht mehr passiert ist», sagt Hengge. Als Helden wollen sich aber weder Hengge noch Keller sehen: «Wir haben das getan, was in einem solchen Augenblick wohl jeder tun würde: helfen, soweit dies möglich ist.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstah in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.