Rettungsdienst: Weiterhin zwei Stützpunkte

Die rettungsdienstliche Grundversorgung Uris wird auch in Zukunft durch je einen professionellen Stützpunkt im Unterland und im Oberland - in Zusammenarbeit mit der Rega-Basis Erstfeld - gewährleistet. Neu wird 2011 eine mobile Sanitätshilfsstelle aufgebaut.

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Die Ambulanz des Rettungsdienstes Uri im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Ambulanz des Rettungsdienstes Uri im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

In der am Dienstag publizierten Antwort auf eine Interpellation im Landrat hält die Urner Regierung fest, dass die rettungsdienstliche Versorgung durch das Kantonsspital in Altdorf gewährleistet ist. Ergänzt werde sie durch das militärische Notspital in Andermatt und die Rega. Ergänzend stünden vier First Responder (freiwillige Ersthelfer) zur Verfügung. Noch in diesem Jahr wird eine mobile Sanitätshilfsstelle aufgebaut, die bei einem Grossereignis oder in einer ausserordentlichen Lage die professionellen Rettungskräfte unterstützen kann.

Ärztliche Versorgung Oberland

Die ärztliche Grundversorgung im Oberland wird laut Regierung in erster Linie durch die zwei in Andermatt und Göschenen praktizierenden Hausärzte wahrgenommen. Sie arbeiten mit dem militärischen Notspital Andermatt zusammen, das auch eine Ambulanz betreibt.

Die Regierung ist überzeugt, dass das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) seiner Verpflichtung weiterhin nachkommt und auch während der Bauphase des Tourismusresorts von Samih Sawiris in Andermatt seine Infrastruktur und das Fachpersonal zur Verfügung stellt.

sda/zim