Rettungsdienst wird neu beurteilt

Die Urner Regierung sieht beim Rettungsdienst keinen Handlungsbedarf. Trotzdem empfiehlt sie, einen Vorstoss zu überweisen.

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Die Ambulanz des Rettungsdienstes Uri im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Ambulanz des Rettungsdienstes Uri im Einsatz. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Urner Regierungsrat ist damit einverstanden, dass die Leistungsvereinbarung mit dem Kantonsspital überprüft und wo nötig optimiert wird. Er empfiehlt daher dem Landrat in der Session vom 20. April, die parlamentarische Empfehlung des Bürgler SP-Politikers Toni Moser zu überweisen, wehrt sich aber gleichzeitig gegen den Vorwurf, dass der Rettungsdienst nicht mehr vollständig gewährleistet sei.

Ausgangspunkt für den Vorstoss ist die Sorge um ein gut funktionierendes Rettungswesen und eine qualitativ gute Notfallversorgung im Kanton Uri. Die Spitalführung hatte entschieden, dass beim Kantonsspital werktags von 19 bis 7 Uhr nur noch ein statt zwei Ambulanzfahrzeuge auf Pikett ist. An den Wochenenden bleiben jedoch weiterhin zwei Ambulanzen rund um die Uhr einsatzbereit.

Der Vorstoss fordert den Regierungsrat auf, im Zusammenhang mit der Neuformulierung des Grobleistungsauftrags 2012 bis 2015 mit dem Kantonsspital Uri auch die Anforderungen an die Notfallversorgung neu zu regeln.

Markus Zwyssig/bep

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.