REUSSDELTA: Uri regelt die Geldmittel für das Reussdelta neu

Die Konzessionsgelder der «Kompanyy» sollen flexibler eingesetzt werden. Dazu muss nun das Gesetz in Uri geändert werden.

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Das Gelände der Arnold & Co. AG – rot eingezeichnet. (Karte mapsearch.ch)

Das Gelände der Arnold & Co. AG – rot eingezeichnet. (Karte mapsearch.ch)

Bisher floss jährlich ein Viertel der Kieskonzession (maximal 400'000 Franken) der Arnold & Co. AG (im Volksmund «Kompanyy») in den Reussdeltafonds. Da in den kommenden Jahren mit weniger Aufwand als bisher gerechnet wird, will die Regierung dies nun ändern.

Der Urner Landrat soll jeweils den jährlich in den Fonds fliessenden Betrag beschliessen. Diese neue Praxis erfordert eine Änderung des Gesetzes über das Reussdelta. Mit diesem hat der Kanton vor 25 Jahren die Grundlage für die Entwicklung eines naturnahen Deltas geschaffen. Seit 1986 wurden rund 8,5 Millionen Franken investiert. Der Reussdeltafonds soll künftig aus allgemeinen Mitteln des Kantonshaushalts gespiesen werden.

Die Vernehmlassung des Entwurfs zur Änderung des Reussdeltagesetzes ist mittlerweile abgeschlossen. Der Landrat befindet am 14. Juni darüber. Das Volk soll im Herbst entscheiden.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.