REUSSDELTAGESETZ: Massnahmen im Reussdelta neu finanziert

Die Konzessionsgelder der Arnold & Co. AG sollen flexibler eingesetzt werden. Dies bedingt eine Revision des Reussdeltagesetzes.

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Blick auf das Urner Reussdelta. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Blick auf das Urner Reussdelta. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Mit dem Reussdeltagesetz hat der Kanton Uri vor 25 Jahren die Grundlage für ein naturnahes Delta geschaffen. Seit 1986 sind rund 8,5 Millionen Franken investiert worden. Finanziert wurden die Massnahmen aus dem Reussdeltafonds. In diesen floss auch ein Viertel der Einnahmen des Kantons und der Korporation Uri aus der Konzession an die Arnold & Co. AG für die Kiesausbeutung im Urnersee.

Der Kanton will nun die Finanzierung der Massnahmen im Reussdeltagebiet sicherstellen. Der Reussdeltafonds soll als Spezialfonds weitergeführt, in Zukunft aber aus Mitteln des Kantons gespiesen werden. Zudem sprach sich der Landrat einstimmig dafür aus, dass die Gelder, die sich bereits in der Spezialfinanzierung Reussdelta befinden (rund 1,1 Millionen Franken), per 2011 in den Spezialfonds fliessen sollen.

Die Änderung des Reussdeltagesetzes wurde vom Rat mit 60 zu 1 Stimmen zuhanden der Volksabstimmung vom Herbst verabschiedet.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.