RHC Uri hofft auf neues Glück

Die Rollhockeyaner möchten im neuen Jahr trotzt einiger Ausfälle weiter um einen Playoff-Platz kämpfen.

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Das neue Mannschaftsfoto mit Peter Arnold (links aussen), Geschäftsführer des Hauptsponsors Marty AG.

Das neue Mannschaftsfoto mit Peter Arnold (links aussen), Geschäftsführer des Hauptsponsors Marty AG.

Bild: PD/Valentin Luthiger

(ji) Nach einer verkorksten ersten Saisonhälfte kam für die Urner die Winterpause gerade recht. Während einer Woche wurde der Trainingsbetrieb komplett ausgesetzt. Uri-Trainer Carlos Sturla gab seinen Männern Zeit, den Kopf zu lüften und neue Kraft zu tanken.

Neue Kraft können die Urner gebrauchen, denn in den kommenden Wochen erwartet sie ein gedrängtes Programm. Bis Ende Februar steht das Team jede Woche im Einsatz. Obwohl die Urner weiterhin auf dem letzten Platz liegen, glaubt Sturla an sein Team: «Der Sieg im letzten Spiel vor Weihnachten gegen Wimmis hat uns gutgetan und gibt uns neben den wichtigen Punkten die Gewissheit, dass wir es noch können.» Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass es sich bei dieser Aussage nicht um eine Durchhalteparole handelt. Die Urner liegen nur fünf Punkte, nach Verlustpunkten gar nur zwei Punkte von einem Playoff-Platz entfernt: Ein Sieg am Samstag und die Urner wären zurück im Geschäft.

«Ich erwarte eine stärkere Gegenwehr als damals»

Auf den ersten Blick ist dies ein leichtes Unterfangen, denn mit dem RHC Wolfurt wartet nicht nur der Aufsteiger, sondern auch das einzige Team, gegen das die Urner bisher auswärts gewinnen konnten. Doch der Schein trügt. Seit Saisonbeginn haben sich die Österreicher markant gesteigert und kontinuierlich Punkte gesammelt. Aktuell liegen sie mit zehn Punkten auf Rang 6. Damit darf auch Wolfurt noch von den Playoffs träumen.

Aufgrund der Leistungssteigerung, welche die Gäste an den Tag gelegt haben, erwartet Carlos Sturla eine ganz andere Partie als auswärts, als die Urner Wolfurt gleich mit 7:2 abfertigten: «Ich erwarte eine stärkere Gegenwehr als damals. Zumal bei Wolfurt zwei Spieler im Kader sind, die damals noch gefehlt haben.» Umgekehrt sieht es bei den Urnern aus. Dort fehlt ein wichtiger Spieler bis auf weiteres. Der Portugiese André Costa, eigentlich Stammspieler bei den Urnern, hat sich eine Pause ausbedungen und bestreitet vorerst keine Ernstkämpfe mehr für das Team – ein herber Rückschlag in dieser wichtigen Phase der Saison, unter dem Strich aber auch eine Chance für die Jungspunde im Kader. Wie man seine Einsatzminuten nutzt, hat zum Beispiel Youngster Jannis Fussen mit einem entscheidenden Treffer gegen Wimmis vor Weihnachten gezeigt. Neben Costa fehlt mit Nicola Imhof ein Spieler verletzungsbedingt. Abgesehen davon kann Carlos Sturla am Samstag aus dem vollen Schöpfen.