RHC Uri ist für das Kellerduell wieder vollzählig

Die Urner Rollhockey-Spieler brauchen am Sonntag auswärts in Uttigen unbedingt einen Vollerfolg.

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André Da Costa (am Ball) greift nach einer Verletzungspause wieder an.

André Da Costa (am Ball) greift nach einer Verletzungspause wieder an.

Bild: Urs Hanhart (Seedorf, 31. Mai 2019)

(ji) Für die Urner Sympathisanten ist der Blick auf die NLA-Tabelle momentan nur schwer zu ertragen. Denn der RHC Uri steht derzeit auf dem 10. und letzten Tabellenplatz. Aus sechs Spielen resultierte bisher nur ein mickriger Sieg. Deshalb heisst die Gegenwart Abstiegskampf statt Playoff-Teilnahme. Wenigstens können sich die Urner mit einem Sieg am kommenden Sonntag, 8. Dezember, in Uttigen der roten Laterne entledigen. Ein längst überfälliger Schritt gemessen an den Ambitionen, welche das Team zu Beginn der Meisterschaft hegte.

Trainer Carlos Sturla kann auf alle Akteure zurückgreifen, da mit André Costa auch der letzte rekonvaleszente Spieler das Mannschaftstraining wieder aufgenommen hat. Ein Selbstläufer wird die Aufgabe am Sonntag in Uttigen aber deshalb nicht, weiss Uri-Trainer Sturla: «Ich freue mich, dass nun alle Spieler wieder an Board sind. Doch jetzt müssen wir Leistung erbringen und Charakter zeigen, um uns endlich aus dieser misslichen Situation zu befreien.» Misslich wurde die Ausgangslage auch deshalb, weil der sonntägliche Gegner und vormalige Tabellenletzte Uttigen vor Wochenfrist einen überraschenden Sieg beim amtierenden Schweizer Meister in Biasca landen konnte.

Schwächste Offensive in der Liga

Sturla arbeitete in den vergangenen Wochen auch vermehrt im mentalen Bereich mit seinem Team. «Ich denke, dieser Aspekt ist in unserer Situation sehr wichtig und wird es uns erleichtern, aus der Negativspirale den Weg zu finden. Wir müssen an unsere Fähigkeiten, von denen ich persönlich nach wie vor überzeugt bin, glauben.» Tatsächlich waren die Leistungen bisher nicht so schwach, wie die Tabelle vermuten lässt. Immer wieder waren es Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten. Einmal zu wenig effizient, ein andermal zu nachlässig in der Abwehr und schon waren die Punkte weg.

Der Vorwurf, den sich die Urner gefallen lassen müssen, betrifft das Toreschiessen. Mit 21 erzielten Toren stellen die Urner den schwächsten Angriff der Liga. «Uns hat im Angriff vielfach der Mut gefehlt. Jetzt müssen wir die Tore einfach erzwingen», heisst der Appell von Trainer Carlos Sturla an seine Spieler.

Hinweis: Rollhockey, NLA-Männer. Sonntag. 8. Dezember. 16.30: Uttigen – RHC Uri.