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Richi Gisler vom Schwingklub Erstfeld erhält Ehrenmitgliedschaft

An der 99. GV des Schwingklubs Erstfeld ist Robert Indergand zum OK-Präsidenten des «Urner Kantonalen» 2020 gewählt worden. Benj Furger ist für die 100-Jahr-Jubiläumsfeier verantwortlich.
Paul Gwerder
Präsident Roland Tresch (links) gratuliert Richi Gisler zur Ehrenmitgliedschaft. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, 5. Januar 2019)

Präsident Roland Tresch (links) gratuliert Richi Gisler zur Ehrenmitgliedschaft. (Bild: Paul Gwerder, Erstfeld, 5. Januar 2019)

56 Mitglieder des Schwingklubs Erstfeld trafen sich am Samstagabend, 5. Januar, im Restaurant Hirschen zur 99. Generalversammlung. Für Präsident Roland Tresch war die Ernennung von Robert Indergand zum Ehrenmitglied an der Eidgenössischen Abgeordnetenversammlung einer der Saisonhöhepunkte. «Ein weiteres Highlight war das vereinseigene Schwingfest mit Gästen aus dem Tessin auf Ämmeten. Zum ersten Mal liess sich dort Jan Tresch (Intschi) als Klubmeister feiern, während Peter Zberg den Nachwuchs dominierte», sagte der Präsident rückblickend.

Der Schwingklub Erstfeld zählt derzeit 335 Mitglieder, das sind fünf mehr als vor Jahresfrist. Kassier Martin Walker musste einen Verlust von 5107 Franken verzeichnen, dies bei Ausgaben von 18447 Franken. Der Jahresbeitrag bleibt unverändert bei 10 Franken.

Daniel Püntener wird Vizepräsident

Richi Gisler hat seinen Rücktritt als Vizepräsident, «Buäbätrainer» und Kampfrichter eingereicht. Als Vizepräsident wurde der bisherige Beisitzer Daniel Püntener für die nächsten zwei Jahre gewählt. Neu im Vorstand Einsitz nehmen wird Urs Furrer und als Vertreter in den Kantonalvorstand ist Christian Gisler ernannt worden. Ebenfalls ist Kassier Martin Walker bestätigt worden. Weiter gehören dem Vorstand an: Roland Tresch (Präsident), Thomas Furger (technischer Leiter), Christian Gisler (Aktuar) und Pius Püntener (Beisitzer). Als neue «Buäbätrainer» stellen sich Sandro Furger und Sebastian Walker zur Verfügung.

«Zum ersten Mal bei den Aktivschwingern durften neben Sandro Zgraggen im letzten Jahr Kilian Zberg und Marco Jauch an den Start», sagte Trainer Thomas Furger. Dabei gewann Zberg zwei Auszeichnungen an acht Schwingfesten. Den grössten Erfolg durfte er am Innerschweizer Nachwuchsschwingertag in Adligenswil feiern, an dem der den begehrten Zweig gewann. Pech hatte er auf dem Urnerboden, wo er nach einem Beinbruch die Saison vorzeitig beendigen musste. Wird Kilian Zberg wieder richtig gesund, so ist der junge Bristner eine der grössten Nachwuchshoffnungen des Schwingklubs, denn körperlich bringt er die besten Voraussetzungen für einen Schwinger mit. Marco Jauch konnte bei seinen zehn Starts an Schwingfesten in Cham seinen ersten Zweig in seiner noch jungen Karriere erkämpfen.

Die besten Schwinger des Schwingklubs Erstfeld mit ihrem Trainer; von links: Mario Zgraggen, Thomas Furger, Peter Zberg und Kilian Zberg. (Bild: Paul Gwerder)

Die besten Schwinger des Schwingklubs Erstfeld mit ihrem Trainer; von links: Mario Zgraggen, Thomas Furger, Peter Zberg und Kilian Zberg. (Bild: Paul Gwerder)

An insgesamt zwölf Schwingfesten ergatterten die «Buäbäschwinger» 22 Auszeichnungen. Den besten Eindruck hinterliess der um zwei Jahre jüngere Bruder von Aktivschwinger Kilian, Peter Zberg mit Jahrgang 2004. Er gewann an neun Schwingfesten insgesamt acht Auszeichnungen. Ebenfalls acht Auszeichnungen gewann der zwei Jahre jüngere Mario Zgraggen an seinen elf Festen. Er war zudem der Trainingsfleissigste, der 38 Mal im Schwingkeller anzutreffen war.

Für das Jubiläumsjahr ist eine Festschrift geplant

Im Jahr 2020 wird der Schwingklub Erstfeld hundert Jahre alt. «Dieses Fest werden wir richtig feiern», sagte Benj Furger, der an der Versammlung als OK-Präsident gewählt wurde. Auf diesen Zeitpunkt soll eine Festschrift erscheinen und im Pfarreizentrum wird voraussichtlich am 2. Mai 2020 das Fest über die Bühne gehen. Als OK-Präsident für das Urner Kantonalschwingfest 2020 ist Robert Indergand gewählt worden. Als Festgelände ist das Land nördlich des Stegmattschulhauses vorgesehen.

Für Klubpräsident Roland Tresch war es eine grosse Ehre, Richi Gisler zum Ehrenmitglied vorzuschlagen. Nach seiner Jungschwingerzeit (1988-1994) mit rund 40 Zweigen hat er in seiner Aktivzeit von 1994 bis 2002 einen Kranz gewonnen. Danach war er «Buäbätrainer», Vorstandsmitglied und von 2010 bis 2013 Präsident des Klubs. Zudem war er als Kampfrichter (2004-2007) tätig und von 2007 bis 2018 war Richi Gisler Einteilungskampfrichter. Mit viel Applaus wurde Gisler von den Mitgliedern zum Ehrenmitglied gewählt.

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