RICHTPLAN: Das Unterland soll sich geordnet entwickeln

Uri will dem unkontrollierten Landverbrauch im unteren Reusstal den Riegel schieben. Der Richtplan soll deshalb angepasst werden. Jetzt liegt der Entwurf auf.

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Blick auf das untere Reusstal. (Bild pd)

Blick auf das untere Reusstal. (Bild pd)

Im unteren Reusstal wohnen 80 Prozent der Urner Bevölkerung. Das Gebiet zwischen Flüelen und Amsteg ist aber auch Uris grösster Wirtschaftsraum und zugleich ein Transitraum von nationaler und europäischer Bedeutung. «Der Boden im engen Talraum wird jedoch wegen der grossen Infrastrukturvorhaben und aufgrund der Siedlungstätigkeit immer knapper», sagte Justizdirektorin Heidi Z'graggen. Zudem gebe es in diesem Gebiet unterschiedliche Nutzungsansprüche. «Es ist also höchste Zeit, die Entwicklung im unteren Reusstal in geordnete Bahnen zu lenken», betonte Z?graggen.

Erreichen will die Regierung dieses grosse Ziel mit einer Anpassung des Richtplans. «Wir wollen aufzeigen, wie sich das untere Reusstal in den nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahren raumplanerisch entwickeln soll, damit auch kommende Generationen einen attraktiven Lebensraum nutzen können», sagte Z?graggen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.