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Der Klausen gehörte am Samstag ganz den Velofahrern

Unzählige Radsportler nutzen die Chance, den Pass ohne Motorenlärm und Abgasgestank zu bezwingen. Dafür gab es Kälte und Regen.
Urs Hanhart
Die eingefleischten Velofahrer liessen sich die gute Laune auch von den garstigen Bedingungen bei der Anfahrt Richtung Klausenpass nicht verderben. Bild: Urs Hanhart (Unterschächen, 28. September 2019)

Die eingefleischten Velofahrer liessen sich die gute Laune auch von den garstigen Bedingungen bei der Anfahrt Richtung Klausenpass nicht verderben. Bild: Urs Hanhart (Unterschächen, 28. September 2019)

Kalt und nass: So präsentierte sich das Wetter am Samstagvormittag in Unterschächen. Die Berge waren in dicke Wolken gehüllt. Trotz dieser garstigen Bedingungen nahmen kurz nach der offiziellen Sperrung für den motorisierten Verkehr um 9 Uhr schon Dutzende Velofahrer den Klausenpass in Angriff.

Bernadette Peter aus Buttisholz fuhr erstmals mit ihrem E-Bike auf den Klausen. (Bild: Urs Hanhart, 28. September 2019)

Bernadette Peter aus Buttisholz fuhr erstmals mit ihrem E-Bike auf den Klausen. (Bild: Urs Hanhart, 28. September 2019)

Zu den Ersten gehörte auch Bernadette Peter aus Buttisholz. Sie zeigte sich bestens gelaunt und verriet: «Ich habe mir schon seit einigen Jahren vorgenommen, einmal mit meinem E-Bike auf den Klausenpass zu radeln. Diese Veranstaltung ist eine super Idee. Sonst würde ich diesen Pass niemals befahren. Das wäre mit viel zu gefährlich. Am Wegrand sieht man zu viele Kreuze.» Die Luzernerin hat seit ihrer Pensionierung vor anderthalb Jahren bereits 5000 Kilometer mit ihrem E-Bike zurückgelegt und auch schon den Furka- und den Grimselpass bezwungen.

Andrang am Verpflegungsposten. (Bild: Urs Hanhart, 28. September 2019)

Andrang am Verpflegungsposten. (Bild: Urs Hanhart, 28. September 2019)

Fast alle haben ein Lächeln im Gesicht

Weiter oben wurden die Bedingungen immer ungemütlicher. Die Niederschlagsintensität nahm zu, die Temperatur sank auf 5 Grad. Auf dem Pass wehte zudem ein kalter Wind. Das tat der guten Laune von Bernadette Peter jedoch keinen Abbruch. Nach ihrer Ankunft auf dem Kulminationspunkt begab sich die sportliche Rentnerin zum Klausen-Strassenschild und liess sich von einem Radlerkollegen ablichten. Viele andere taten es ihr gleich und knipsten ein Selfie. «Ich habe die Fahrt sehr genossen. Es war ein sehr schönes Erlebnis», meinte Peter. Auffallend war, dass fast alle, die den riesigen Zielbogen passierten, ein Lächeln auf dem Gesicht hatten. Dazu trug sicherlich auch bei, dass alle Finisher ein kleines Präsent und einen Gutschein für einen Bike-Service erhielten. Wer erst am Mittag oder später startete, profitierte von deutlich besseren Verhältnissen. Nachmittags liess sich die Sonne noch blicken.

Das Selfie auf dem Klausenpass durfte nicht fehlen. (Bild: Urs Hanhart, 28. September 2019)

Das Selfie auf dem Klausenpass durfte nicht fehlen. (Bild: Urs Hanhart, 28. September 2019)

Die ehemalige Aktion Freipass Klausen gehört seit 2019 zur neu von Schweiz Tourismus ins Leben gerufenen Velo-Event-Serie «Ride the Alps». Deren Ziel ist es, die Schweiz im In- und Ausland als Top-Velo-Destination zu positionieren.

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