RIESENKRISTALLE: Vision: Steine funkeln im «cristal valley»

Landrat Thomas Arnold will, dass der zweite grosse Kristallfund in einem Urner Museum glänzt. Er sieht hierfür grosses Potenzial.

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Elio Müller und Franz von Arx mit ihren Riesenkristallen 2008. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Elio Müller und Franz von Arx mit ihren Riesenkristallen 2008. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Ein Kristallmuseum, das gleich auch die Form der markanten Steine hat. Ein Ort mit internationaler Ausstrahlung, der in Sachen Architektur und Ausstellung Massstäbe setzt. Uri als «cristal valley», als Platz, der sich weltweit vermarkten lässt.

Das ist die Vision von Landrat Thomas Arnold (FDP, Flüelen). Mit einer parlamentarischen Empfehlung will er verhindern, dass der Kristallfund 2008 von Franz von Arx und Elio Müller den Kanton Uri verlässt.

Jahrhundertfund vor Verkauf
Der Vorstoss kommt nicht von ungefähr. Arnold hat besorgt beobachtet, dass die Riesenkristalle vom Jahrhundertfund 2005 bald in ein ausserkantonales Museum abwandern könnten. Zwar sind sie derzeit noch in der Alten Kirche in Flüelen ausgestellt, doch die Strahler Franz von Arx und Paul von Känel erwägen einen Verkauf. Das soll mit dem zweiten Grossfund nicht passieren. Er solle der Öffentlichkeit attraktiv zugänglich gemacht werden, sagte Arnold gestern in Seelisberg.

ars