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RINGEN: Rückschlag für Schattdorfer

Schattdorf verliert das Derby gegen Einsiedeln überraschend mit 17:23. Damit steht der Halbfinaleinzug nun plötzlich auf der Kippe.
Urs Hanhart
Der Schattdorfer Kim Besse (in Rot) musste gegen Einsiedeln aufgeben. Das bedeutete die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 3. September 2017))

Der Schattdorfer Kim Besse (in Rot) musste gegen Einsiedeln aufgeben. Das bedeutete die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 3. September 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Nachdem die Urner in der Hinrunde Einsiedeln auswärts knapp mit 19:18 besiegt hatten, stiegen sie als Favoriten in den Rückkampf, zumal sie auch noch vom Heimvorteil profitieren konnten. Allerdings stand der Fight für die Gastgeber unter einem schlechten Stern. Schattdorfs Verstärkung Kim Besse, bisher einer der sichersten Werte in der Riege, musste in der 74-Kilogramm-Freistilklasse aufgeben. Dadurch siegte sein Gegner Yves Neyer mit der Maximalpunktzahl von 4:0. Dieser Ausfall erwies sich als zu grosses Handicap und als letztlich matchentscheidend. Die Platzherren konnten nur gerade vier der zehn Kämpfe für sich entscheiden, nämlich diejenigen von Simon Gerig, Nicolas Christen, Mateo Dodos und Michael Jauch. Das war eine zu geringe Ausbeute, um den Erzrivalen ein zweites Mal in die Schranken zu weisen. Dies vor allem auch deshalb, weil es noch in zwei weiteren Gewichtsklassen Niederlagen durch technische Unterlegenheit absetzte, die 4:0 zu Gunsten der Schwyzer gewertet wurden.

Durch diesen unerwarteten Derbysieg hat der bisherige Rang­listenfünfte Einsiedeln in der Tabelle nun punktemässig zu Schattdorf aufgeschlossen. Beide Teams totalisieren jetzt vier Zähler. Aufgrund des besseren Abschneidens in den beiden Direktbegegnungen sind die Schwyzer nun sogar vor den Urnern eingereiht. Schattdorf hat damit zwei Runden vor Schluss den zur Halbfinalteilnahme berechtigenden vierten Platz abtreten müssen. Immerhin sind die Hoffnungen, diesen wieder zurückzuholen und den Einzug in die Vorschlussrunde doch noch zu schaffen, durchaus intakt. Schattdorf hat nämlich ein leichteres Schlussprogramm zu bestreiten als Einsiedeln.

Leichteres Schlussprogramm für Schattdorf

In der letzten Runde gastiert Schlusslicht Hergiswil, das die Urner in der Vorrunde knapp mit 18:16 bezwang, im Urnerland (11. November). Jetzt muss alles darangesetzt werden, diesen Coup zu wiederholen. Im Falle einer klaren Heimniederlage ge­gen Hergiswil droht den Schattdorfern die Übernahme der roten Laterne. Das Team von Michael Jauch steht somit in der Schlussphase der Qualifikation mächtig unter Druck.

Einsiedeln muss noch gegen den Tabellendritten Freiamt sowie gegen den Ranglistenzweiten Willisau antreten und dürfte im Normalfall kaum zu weiteren Punkten kommen.

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