RIPSHAUSEN: Stollenanlage: Urner Landrat rügt die Regierung

Der Landrat hat eine Aufsichtbeschwerde gutgeheissen. Beim Verkauf des Stollens Ripshausen in Erstfeld seien Fehler passiert.

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Beschwerdeführer Arnold Dittli (rechts) machte auf sein Anliegen aufmerksam. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Beschwerdeführer Arnold Dittli (rechts) machte auf sein Anliegen aufmerksam. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Der Urner Landrat hat die Regierung für das Vorgehen beim Verkauf der Stollenanlage Ripshausen kritisiert. Er genehmigte eine entsprechende Aufsichtbeschwerde. «Die privaten Anbieter hatten nie eine realistische Chance, in die Kränze zu kommen», sagte Landrat Markus Zurfluh von der FDP. «Solche Machenschaften werfen ein schlechtes Licht auf Uri.» Gemäss der Staatspolitischen Kommission, die dem Landrat Bericht erstattete, sind der Regierung während der Ausschreibung und bei der Evaluation der Offerten Mängel unterlaufen.

Die Regierung hatte den Stollen an die Korporation Uri verkauft, obwohl ihr ein deutlich höheres Angebot vor. Die unterlegenen Mitbewerber reichten Aufsichtsbeschwerde gegen den Entscheid ein. Die Regierung zeigte sich einsichtig und bedauert die Mängel. Das landrätliche Ja zu Beschwerde hat aber nur symbolischen Gehalt.

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