Rolf Sommer sagt «Ja» zu einer dritten Regie-Arbeit mit Urner Theatergruppe Eigägwächs 

Das Ensemble Eigägwächs hat im Restaurant Höfli den Abschluss der Produktion «Big Fish» gefeiert.

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Der Vorstand, der Regisseur, der musikalische Leiter und die Regieassistentin sind zufrieden; von links: Marco Schnüriger, Anita Schuler, Michel Truniger, Beatrice Gasser, Rolf Sommer, Cornelia Tramonti, Manuela Fedier, Martin Blaser und Thomas Gasser.

Der Vorstand, der Regisseur, der musikalische Leiter und die Regieassistentin sind zufrieden; von links: Marco Schnüriger, Anita Schuler, Michel Truniger, Beatrice Gasser, Rolf Sommer, Cornelia Tramonti, Manuela Fedier, Martin Blaser und Thomas Gasser.

Bild: PD

(pd/ml) Samstagabend, 7. März: Das Ensemble Eigägwächs trifft sich. Die Stimmung ist erfreut herzlich. Die notwendige Portion Herzklopfen ist spürbar. Der Saal ist bis auf den letzten Platz besetzt – nein, der Anlass ist keine Zusatzvorstellung. Zum Abschluss der Produktion «Big Fish» hat der Theaterverein Eigägwächs zum Nachtessen ins Restaurant Höfli geladen.

Der Vorstand, Regisseur Rolf Sommer und sein Team der künstlerischen Leitung, die Spielerinnen und Spieler wie auch die Freunde der Stiftung Behindertenbetriebe Uri sind der Einladung gefolgt. Nicht zu vergessen sind das Profiorchester sowie die Helferinnen und Helfer vor, hinter und neben dem Schauplatz.

Dank und Wertschätzung

Der Präsident Martin Blaser hatte die Ehre, die knapp hundert Gäste zu begrüssen. Dem Dank und der Anerkennung widmet er die Einladung. Die 4100 verkauften Tickets und die Gesamtauslastung des Theater Uri von 96Prozent sprechen eine klare Sprache. Blaser ist überzeugt, dass dieser aussergewöhnliche Erfolg durch das optimale Zusammenspiel sämtlicher beteiligten Personen möglich wurde. Im Namen des Vorstandes richtete er Dankesworte an alle Beteiligten, die Wertvolles zum gelungenen Gesamtwerk beigetragen haben. Ein grosser Dank gebührte Rolf Sommer, der mit seiner Handschrift die Geschichte «Big Fish» inszeniert hat sowie Manuela Fedier, die alle Fäden hinter und um die Bühne fest im Griff hatte. Sie beide haben es geschafft, viele Urnerinnen und Urner wie auch viele Besucher über die Kantonsgrenze hinaus zu berühren, Emotionen zu wecken.

Nach zehnmonatiger Probezeit kam das Publikum während drei Wochen in den Genuss der Geschichte des Edward Bloom. Fünf Wochen später liess sich das Ensemble gebührend feiern. Dankbar durften alle ein Fotoalbum mit professionellen Bildern und frohen Schnappschüssen als Erinnerungsgeschenk entgegennehmen.

Datum der ersten Probe ist bereits bekannt

Den Theaterverein Eigägwächs ohne Showtime gibt es nicht. Eigens kreierte Lieder sowie Tanz- und Worteinlagen trugen zu einem gelungenen Abend im Restaurant Höfli bei.

Für Regisseur Rolf Sommer gab es Standing Ovations. Dankbar und sichtlich berührt hielt auch er kurz inne und erzählte seine Geschichte von damals bis heute. Der Saal war ruhig, die ausgelassene Stimmung verstummt, die Spannung spürbar gross. Sein Erfolg und seine kommenden Projekte seien unter anderem auch den Wurzeln von langjährigen Freundschaften und wertvoller Förderung im Kanton Uri zu verdanken. Bewusst habe er sich Zeit genommen, seine Engagements für die Jahre 2021 und 2022 zu planen.

Darauf folgte Sommers herzhaftes «Ja» zur dritten Regie-Arbeit. «Sehr, sehr gerne stehe ich euch für eine weitere Produktion im Jahr 2022 zur Verfügung.» Zum Entscheid beigetragen haben auch Personen des eingespielten künstlerischen Teams, die ihm bereits heute ihre Zusage gemacht haben. So gab Rolf Sommer lachend bereits das Datum der ersten Probe bekannt. Da und dort wurde dies in die Agenda eingetragen, wer weiss, gar rot markiert. 

Weitere Informationen zum Theaterverein Eigägwächs unter: www.eigaegwaechs.ch