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ROLLHOCKEY: Uri erleidet erste Saisonniederlage

In der vierten Runde ist die Start-Siegesserie des RHC Uri jäh beendet. Im Heimspiel gegen Uttigen zieht er relativ deutlich mit 4:7 (1:3) den Kürzeren.
Urs Hanhart
Uri-Keeper Marc Blöchlinger (Mitte) stand immer wieder im Brennpunkt des Geschehens. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 28. Oktober 2017))

Uri-Keeper Marc Blöchlinger (Mitte) stand immer wieder im Brennpunkt des Geschehens. (Bild: Urs Hanhart (Schattdorf, 28. Oktober 2017))

Der RSC Uttigen ist schon fast traditionsgemäss ein Gegner, der den Urnern überhaupt nicht liegt. In den vergangenen Jahren konnten die Urschweizer den Bernern nur ganz selten Punkte abringen. Nun kommt ein weiteres Negativkapitel hinzu. Im Heimspiel vom vergangenen Samstag war Uri ziemlich weit davon entfernt, das Angstgegner-Syndrom zunichtezumachen. Nach dem Schlusspfiff sprach Uri-Coach Max Aschwanden Klartext und sparte nicht mit Kritik an seinem Team: «Wir haben die vor dem Match besprochene taktische Marschrichtung zu wenig konsequent umgesetzt. Vor allem haben wir den Ball zu wenig in unseren Reihen zirkulieren lassen und viel zu früh den Abschluss gesucht. Mit Weitschüssen lässt sich Uttigen-Keeper Roman Langenegger, ein absoluter Ausnahmekönner, nur schwerlich bezwingen. Diesmal haben wir unser Potenzial nicht ausgeschöpft. Das muss wieder besser werden.»

Bereits in der Startphase zeichnete sich ab, dass Uri im Kräftemessen mit dem Tabellenfünften einen schweren Stand ­haben würde. Die Gäste erarbeiteten sich bessere Chancen und gingen in der siebten Minute verdient in Führung, wobei sie im Vorfeld von einem leichtsinnigen Ballverlust profitierten. Uri reagierte postwendend und glich das Skore nur eine Minute später zum 1:1 aus. Joshua Imhof schloss einen eindrücklichen Solo-Sturmlauf übers ganze Feld mit einem Treffer ab. Das war denn auch gleich das erste und letzte Erfolgserlebnis in der ersten Halbzeit. Uttigen hingegen konnte vor der Pause noch zwei weitere Torerfolge bejubeln. Beim 1:2 in der 17. Minute war Uri-Goalie Marc Blöchlinger machtlos. Ärgerlich für ihn war hingegen das 1:3 kurz vor der Pause. Bei einem Freistoss stand die Urner Mauer schlecht, was von den Gästen gnadenlos bestraft wurde.

Hattrick von André Da Costa

Der zweite Durchgang verlief ziemlich frustrierend für die Urner. Zwar bewerkstelligte Neuverpflichtung André Da Costa in der 35. Minute mit direktem Freistoss den 2:3-Anschlusstreffer. Doch die Hoffnungen der Platzherren, dem Spiel eine Wende zu geben, wurden schnell wieder geknickt. Durch zwei klassische Kontertreffer zog Uttigen auf drei Längen (2:5) davon. In der Schlussphase war Da Costa dann noch zweimal erfolgreich. Er versenkte einen weiteren direkten Freistoss im Kasten und erzielte einen Rückhand-Treffer aus extrem spitzem Winkel. Aber mit seinem klassischen Hattrick konnte der portugiesische Ausnahmekönner nur noch Resultatkosmetik betreiben, zumal die Berner, die im Verlaufe der Partie mindestens ein halbes Dutzend Schüsse an die Torumrandung verzeichneten, immer wieder mit Kontertoren nachlegten und den Drei-Tore-Abstand wieder herstellten. Aschwandens Fazit: ­«Uttigen hat taktisch sehr klug gespielt und sicherlich nicht unverdient gewonnen. In kämpferischer Hinsicht hat unser Team eine gute Leistung gezeigt. Doch das war halt nicht genug, um diesen sehr clever agierenden Gegner in die Knie zu zwingen.»

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Uri – Uttigen 4:7 (1:3)

Rollhockeyhalle Seedorf. – 150 Zuschauer. – SR Schneider, Trauffer.

Uri: Blöchlinger, Kellner Marinho; Briker, von Allmen, Gehrig, Greimel, Imhof (1), Aschwanden, Gasser, Da Costa (3).

Uttigen: Langenegger, Fischer; Walther, Vanina (1), Schertenleib (1), Frey, Lourenco (2), Schaffer (1), Niederhauser (1), Althaus (1).

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