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ROLLHOCKEY: Urner im WM-Einsatz

Grosser Erfolg für den RHC Uri: An der Weltmeisterschaft in Frankreich sind die Urner mit drei Spielern vertreten. Ein Akteur hütet für Südafrika das Tor.
Urs Hanhart
Sie stehen in Frankreich im WM-Fokus: die beiden Urner Joshua Imhof und Patrick Greimel. (Bild Elias Briker)

Sie stehen in Frankreich im WM-Fokus: die beiden Urner Joshua Imhof und Patrick Greimel. (Bild Elias Briker)

Urs Hanhart

In La Roche-sur-Yon, das ganz im Westen Frankreichs unweit der Atlantikküste liegt, kämpfen ab heute die 16 besten Rollhockey-Nationen um den WM-Titel. Für das Schweizer Nationalteam sind zwei Torhüter und acht Feldspieler aufgeboten worden. Im WM-Kader figurieren mit Joshua Imhof und Patrick Greimel auch zwei Spieler des RHC Uri. Imhof verfügt über eine gewisse Routine, bestritt er doch für die Schweiz vor zwei Jahren das WM-Turnier in Angola (10. Rang). Greimel hingegen ist ein WM-Neuling. Der 25-jährige Wirbelwind, der sich in den nationalen Playoffs als mit Abstand erfolgreichster Skorer in Szene gesetzt hatte, gibt heute gegen Argentinien, den Vizeweltmeister von 2013, sein Debüt auf dem höchsten internationalen Parkett.

«Wir haben uns eine Platzierung unter den besten acht Teams zum Ziel gesetzt. Dazu müssen wir den Einzug in die Viertelfinals schaffen, was sicher schwierig zu realisieren sein dürfte», sagt Imhof. Die Schweizer treffen in der Gruppenphase neben Argentinien auf Mosambik (Sonntag) und am Mittwoch auf England. «Titelaspirant Argentinien liegt für uns wohl ausser Reichweite. England hingegen müssten wir im Griff haben. Zum eigentlichen Knackpunkt dürfte das Spiel gegen Mosambik werden», so der 26-jährige Spielmacher des RHC Uri.

Fortschritte im Schweizer Team

Um sich für die K.-o.-Phase zu qualifizieren, müssen die Schweizer zwei Gruppengegner hinter sich lassen. Mosambik wird zumindest auf dem Papier etwas stärker eingeschätzt als die Schweiz. Es braucht also ein Exploit, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Gespielt wird in vier Vierergruppen. Die acht Teams, die sich nicht für die Viertelfinals qualifizieren, kämpfen im zweiten Teil des Turniers gegen den Abstieg. Vier Teams werden letztlich von der A- in die B-WM relegiert.

Imhof geht davon aus, dass die vier Rollhockey-Grossmächte Argentinien, Italien, Portugal sowie Spanien wiederum den Titel und die Medaillen unter sich ausmachen werden. Diese Topnationen, bei denen ausschliesslich Profispieler im Kader figurieren, bereiten sich jeweils mit mehrwöchigen Trainingslagern auf diesen Saisonhöhepunkt vor. Die Schweizer mussten diesbezüglich kleinere Brötchen backen und sich mit Zusammenzügen über die Wochenenden begnügen. Trotzdem ist Imhof überzeugt, dass im Vergleich zur letzten WM vor zwei Jahren Fortschritte erzielt worden sind – nicht zuletzt dank des neuen Trainergespanns Mateo de Ramon und Stefan Rubi. «Wir haben uns vor allem in taktischer Hinsicht verbessert», ist der 20-fache Internationale überzeugt. Und er fügt an: «In Abstiegsgefahr sollten wir eigentlich nicht geraten. Das wäre wirklich das Worst-Case-Szenario. Wir setzen alles daran, die Gruppenphase zu überstehen. Wenn uns dies gelingt, wäre dies ein Riesenerfolg.»

Figueiredo für Angola im Einsatz

Der dritte Uri-Spieler auf der WM-Bühne ist der südafrikanisch-portugiesische Doppelbürger Ricardo Figueiredo. Er wird wie schon in Angola das Tor von Südafrika hüten und sich wohl kaum über zu wenig Arbeit beklagen können. Den Südafrikanern räumen die Experten nur krasse Aussenseiterchancen ein. Höchstwahrscheinlich wird die Truppe um den 26-jährigen Schlussmann gegen den Abstieg kämpfen müssen.

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