Rollhockey
Urner RHC-Damen kämpfen mit Abwesenheiten

Die Damen vom Rollhockeyclub Uri haben am Samstag ihr Heimspiel gegen die Schweizer U17-Auswahl klar verloren. Ein Kuriosum: Spielerin Lorena Kempf musste als Torfrau einspringen.

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In Zeiten der Pandemie ist vieles anders. So auch am Samstag bei den Damen des RHC Uri, die auf mehreren Schlüsselspielerinnen verzichten mussten. Während Topskorerin Stephanie Gehlhaar in Mittelamerika auf Reisen ist und Routinier Leony Bilger im letzten Heimspiel gegen Diessbach ausschied, so tauchte kurzfristig eine Vakanz bei den Torhüterinnen auf. Am Ende stellte sich mit Lorena Kempf die jüngste Feldspielerin freiwillig zwischen die Pfosten – und machte ihren Job sehr gut. Die 14-Jährige zeigte einige tolle Paraden und sorgte damit für gute Stimmung auf den Rängen.

Spielerisch war die gegnerische U17-Auswahl gut unterwegs und vermochte in der Startviertelstunde einen 0:3-Vorsprung herauszuschiessen. Livia Seiler mit ihren ersten beiden Toren für den RHC Uri, sie kam im Sommer aus Uttigen, brachte nach der Pause kurzfristig gar die Hoffnung auf Punkte zurück. Aber nur eine Minute später trifft Livia Rubi zum 2:4 und gibt die Richtung wieder vor. Am Ende setzten sich die jungen Auswahlspielerinnen der U17 klar durch und feierten ihren ersten Saisonsieg. (pd/RIN)

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