ROLLHOCKEY: Urner wollen gegen das Schlusslicht punkten

Der RHC Uri trifft morgen Samstag auswärts auf den RHC Wimmis. Für die Berner Oberländer ist ein Sieg Pflicht.

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Morgen soll für den RHC Uri ein Sieg her. Am Ball ist Joshua Imhof. (Bild: Urs Hanhart (13. März 2016))

Morgen soll für den RHC Uri ein Sieg her. Am Ball ist Joshua Imhof. (Bild: Urs Hanhart (13. März 2016))

Mit erst drei Punkten aus acht Spielen liegt Wimmis abgeschlagen am Tabellenende auf Rang 9. Wäre die Saison zu Ende, würden die Berner Oberländer in die NLB absteigen. Ein Szenario, dass das Team unter allen Umständen zu verhindern versucht. Dafür wurden im Winter mit Dominic Wirth und Laurent Geiser zwei Routiniers reaktiviert. Mit ihnen soll der Erfolg ins Berner Oberland zurückkehren. Ein erstes Ausrufezeichen konnte die neu formierte Mannschaft vergangene Woche bereits setzen. Gegen Uttigen gewann Wimmis in der Verlängerung. Es war der erste Saisonsieg. Damit konnte der Abstand auf Biasca auf fünf Punkte reduziert werden.

Bei einem Sieg morgen Samstag gegen Uri (Anpfiff ist um 18 Uhr) kommt man dem Tabellenvorletzten aus dem Tessin schon bedrohlich nahe. In Seedorf ist man sich der Gefährlichkeit des Gegners bewusst. «Wimmis ist keinesfalls so schlecht wie die Tabelle suggeriert. Die Nieder­lagen in der ersten Saisonhälfte fielen allesamt äusserst knapp aus. Mit den zwei Verstärkungen wird das am Samstag ein ganz heisser Ritt», blickt Uri-Coach Max Aschwanden auf das Spiel. Doch verstecken werden sich die Urner nicht, denn die Mannschaft ist in Form, wie der 7:1-Sieg gegen Dornbirn vor Wochenfrist gezeigt hat. Bei einem Sieg hätte Uri 17 Punkte auf dem Konto und mit dem Abstieg wohl endgültig nichts mehr am Hut. Ein erstes erklärtes Ziel wäre damit erreicht.

Auch Vorbereitung auf Cup-Halbfinal

Das Spiel hat für die Urner jedoch auch aus einem anderen Grund eine grosse Bedeutung. Es ist nämlich das letzte vor dem Cup-Halbfinal am 27. Januar gegen den RHC Dornbirn in Seedorf. Die letzte Gelegenheit also, unter Wettkampfbedingungen an Details zu feilen. Bereits jetzt geht es im Training heiss zu und her. In den beiden Wochen vor dem Cup trainiert das Team nur noch mit zehn Spielern. Zwei werden noch über die Klinge springen müssen. Entsprechend gross ist der Konkurrenzkampf und das Spiel gegen Wimmis die letzte Möglichkeit, die Trainer zu überzeugen. Alles deutet also darauf hin, dass es am Samstag mit Vollgas zur Sache geht. Wimmis, weil es die Punkte dringend braucht, und Uri, weil die Hauptprobe für den Cup-Halbfinal hinhauen soll. (ji)