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ROLLHOCKEY: Zum Abschluss gibt’s das Derby

Der RHC Uri macht sich bereit zum letzten Spiel der NLA-Qualifikation gegen Biasca.
Der Urner Tim Aschwanden (am Ball) kämpft sich gegen Diessbach durch die gegnerische Verteidigung. (Bild: Urs Hanhart)

Der Urner Tim Aschwanden (am Ball) kämpft sich gegen Diessbach durch die gegnerische Verteidigung. (Bild: Urs Hanhart)

Am Samstag um 17 Uhr geht es los: Der RHC Uri tritt an zum letzten Spiel der NLA-Qualifikation. Gegen den RC Biasca kommt es zum Gotthard-Derby. Für die Gäste ist die Partie im Hinblick auf die Rangierung bedeutungslos. Rang 4 ist unabhängig vom Ergebnis am Samstag in trockenen Tüchern. Etwas anders sieht es bei den Tessinern aus. Bei einem Sieg wären sie Qualifikationssieger und dürften damit einen Prestigeerfolg verbuchen. Unter normalen Umständen dürfte es für einen Urner Spieler wohl nichts viel Schöneres geben, als dem ständigen Rivalen ein Bein zu stellen.

Tessiner liegen Urnern besser als Westschweizer

Diesmal sieht es aber etwas anders aus. Das liegt an der Tabellensituation. Sollten die Urner die erste Playoffrunde gegen Uttigen überstehen, würden sie bei einem Sieg am Samstag im Playoffhalbfinal wohl auf Montreux treffen. Bei einer Niederlage auf Biasca. Das Spannende an dieser Geschichte ist, dass die Vergangenheit gezeigt hat, dass die Tessiner den Urnern erheblich besser liegen als die Westschweizer. Mit anderen Worten: Eine Niederlage am Samstag könnte den Urnern am Ende sogar nützen. Uri-Coach Max Aschwanden will von solchen Rechenspielen nichts wissen: «Wenn wir auf dem Feld stehen, wollen wir selbstverständlich gewinnen. Schliesslich ist es nach wie vor ein Derby. Und wenn wir am Ende ganz oben stehen wollen, müssen wir sowieso gegen alle Teams gewinnen.» Wo der Schlüssel zum Erfolg gegen Biasca liegt, ist kein Geheimnis. Ein Blick in die Torschützenliste verrät es. Dort steht mit Alberto Orlandi ein Spieler des RC Biasca zuoberst.

Die Bilanz des 44-jährigen italienischen Profis ist eindrücklich. In 15 Spielen hat Orlandi bemerkenswerte 41 Tore erzielt. Damit führt er diese Wertung mit grossem Abstand an. Wie gefährlich der Angreifer ist, bekamen die Urner dieses Jahr bereits im Cup zu spüren. Bei der 6:7-Niederlage der Urner erzielte er alle Tore. Wie will Uri den Star im Zaun halten? «Ein Hauptaugenmerk muss auf der Vermeidung von direkten Freistössen liegen», sagt der Urner Coach Max Aschwanden. Direkte Freistösse sind vergleichbar mit einem Penalty. Orlandi ist Spezialist für diese Situationen und trifft praktisch immer. Uri-Torhüter Marc Blöchlinger wird also gefordert sein. Der 17-Jährige dürfte Marcel Greimel ersetzen, der ferienbedingt abwesend ist. Blöchlinger wird diese Aufgabe mit grossem Selbstvertrauen antreten können. Der Jungspund erhielt diese Woche genau wie Michael Gerig, Simon Von Allmen und Joshau Imhof ein Elite-Nationalmannschaftsaufgebot. (ji)

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