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ROM: Urner dient dem Heiligen Vater

Am 6. Mai haben 32 neue Schweizergardisten den Eid abgelegt. Unter ihnen war auch der 27-jährige Seedorfer Tobias Arnold.
Unter den Augen des frisch vereidigten Gardisten Tobias Arnold begrüsst Papst Franziskus dessen Vater Karl Arnold. PD

Unter den Augen des frisch vereidigten Gardisten Tobias Arnold begrüsst Papst Franziskus dessen Vater Karl Arnold. PD

sda/bar. Bei einer feierlichen Zeremonie im Vatikan haben am Mittwochabend 32 neue Schweizergardisten im Beisein von Bundesrat Alain Berset geschworen, dem Papst treu, loyal und ehrlich dienen zu wollen und, wenn erforderlich, auch ihr Leben für den Pontifex zu geben. Christoph Graf, der Kommandant der Schweizergarde, wies auf die Gefahren in einer Welt voller Spannungen und auf Drohungen von Fundamentalisten gegen den Vatikan hin. «Die Aufgabe der Wache ist kein Job, sondern eine Mission», sagte auch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.

Für zwei Jahre verpflichtet

Zu den vereidigten Gardisten gehört auch der 27-jährige Seedorfer Tobias Arnold. Der gelernte Metallbauer lebt seit Anfang Februar 2015 in Rom, wo er die fünfwöchige Ausbildung als Gardist absolviert und sich nun verpflichtet hat, zwei Jahre im Dienste des Heiligen Vaters zu dienen. An der Vereidigung nahmen unter anderen auch Karl und Claudia Arnold-Annen, die Eltern des neuen Gardisten, sowie zwei der drei Geschwister von Tobias Arnold teil.

Die Schweizergarde bewacht seit mehr als 500 Jahren den Papst. Mit ihren prächtigen blau-rot-gelben Uniformen sind die Gardisten jedem Vatikan-Touristen bekannt. Mit ihren etwas mehr als 100 Mitgliedern ist die Garde die «kleinste Armee der Welt».

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