Langläufer Roman Furger trifft seine Fans

Der Urner Langläufer Roman Furger konnte wegen Grippesymptomen an der WM nicht seine beste Leistung abrufen – zum Leidwesen der grossen Schar mitgereister Urner Fans. Nun steht der Engadin-Skimarathon an.

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Roman Furger im österreichischen Seefeld inmitten einiger aus Uri angereister Langlauf-Fans. (Bild: PD, Seefeld, März 2019)

Roman Furger im österreichischen Seefeld inmitten einiger aus Uri angereister Langlauf-Fans. (Bild: PD, Seefeld, März 2019)

(ba) Vom 19. Februar bis am 3. März fand in Seefeld die nordische Ski-WM statt. Der Schattdorfer Langläufer Roman Furger qualifizierte sich nach 2017 bereits zum zweiten Mal für die Welttitelkämpfe. Bei seinem ersten Wettkampf, dem Sprint vom 21. Februar, konnte sich der knapp 29-jährige Urner als 38. in der Qualifikation nicht für den für ihn zum Ziel gesetzten Final qualifizieren.

In den nächsten Tagen machten sich bei Furger leichte Grippesymptome bemerkbar. Er reiste in der Folge zur Erholung in seine Wahlheimat Davos zurück. Um sich von der Grippe 100-prozentig zu erholen, verzichtete der Schattdorfer auf den Staffeleinsatz vom Freitag, 1. März, und fokussierte sich auf die Königsdisziplin, den 50-Kilometer-Lauf vom 3. März. Obwohl sich Roman Furger im Vorfeld gut gefühlt hatte, kam er von Beginn weg nie richtig auf Touren. Bei Rennhälfte musste Furger die Spitzengruppe ziehen lassen – sehr zum Leidwesen der grossen in Seefeld anwesenden Urner Fangemeinde. Schliesslich lief er mit einem Rückstand von gut 13 Minuten Rückstand auf Rang 53. Nun freut sich Furger bereits auf sein Lieblingsrennen, den Engadin-Skimarathon vom kommenden Sonntag. Diesen Grossanlass hat der Urner Vorzeigeathlet bekanntlich schon dreimal gewinnen können.