Rütli-Besuch: Toni Brunner zeigt keine Reue

Der unerlaubte SVP-Besuch auf dem Rütli hat für grossen Wirbel gesorgt. SVP-Präsident Toni Brunner zeigt aber trotzdem keine Reue.

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Toni Brunner anlässlich des SVP-Rütlirapportes vom Freitag 27. Mai. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Toni Brunner anlässlich des SVP-Rütlirapportes vom Freitag 27. Mai. (Bild: Philipp Schmidli/NeueLZ)

Toni Brunner, Präsident der SVP, ist sich keiner Schuld bewusst: Er will sich nicht dafür entschuldigen, dass 70 Mitglieder seiner Partei sich am 27. Mai unerlaubterweise auf der Rütliwiese versammelten. Im Interview mit unserer Zeitung verteidigt Brunner den Rütlibesuch. Und wirft der Rütlikommission vor, sie verpolitisiere die symbolträchtige Wiese.

Derweil relativierte SVP-Bundesrat Ueli Maurer die Diskussionen um den Rütlibesuch seiner Partei. Er habe zusammen mit dem SVP- Vorstand das Rütli kurz besucht und anschliessend dort ein Zvieri gegessen. Von einer Kundgebung könne keine Rede sein. «Ich war schon so oft auf dem Rütli, dass ich mir auch bei diesem Besuch nichts Böses gedacht habe», sagte der Bundesrat in der «Samstagsrundschau» auf Schweizer Radio DRS.

Jürg auf der Maur/red./ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.