Rütli-Extremist droht Geldstrafe

Ein Westschweizer soll an einer Pnos-Feier auf dem Rütli den Hitlergruss gemacht haben. Für ihn hatte diese Geste aber eine andere Bedeutung.

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Ein Mann an einer Pnos-Feier auf dem Rütli. (Bild: Archiv Neue UZ)

Ein Mann an einer Pnos-Feier auf dem Rütli. (Bild: Archiv Neue UZ)

Ein 64-jähriger Westschweizer soll an einer Pnos-Feier auf dem Rütli den Arm zum Hitlergruss ausgestreckt haben. Die Staatsanwaltschaft sieht es als erwiesen, dass der Mann an der Veranstaltung im Nachgang zur offiziellen Bundesfeier vor knapp zwei Jahren gegen die Rassendiskriminierung verstossen hat. Sie fordert eine bedingte Geldstrafe von 10 Tagessätzen à 30 Franken. Zudem soll eine Busse von 300 Franken ausgesprochen werden.

Der Angeklagte verteidigte sich vor Gericht selber. Er pochte in seinem engagierten Plädoyer auf die Menschenrechte. Der von ihm auf dem Rütli gemachte Gruss habe eine andere Bedeutung. Man dürfe diesen nicht mehr im Kriegszusammenhang sehen.

Markus Zwyssig

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