RÜTLI-FEIER: Ungestörte Feier auf dem Rütli

Die traditionelle 1. August-Feier auf dem Rütli erfuhr dieses Jahr keine Störungen. Die Rede des Literaturprofessors Peter von Matt verfolgten rund 600 Personen.

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Der ehemalige Literaturprofessor Peter von Matt bei seiner Rede auf dem Rütli. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der ehemalige Literaturprofessor Peter von Matt bei seiner Rede auf dem Rütli. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Wie die Urner Kantonspolizei mitteilte, verlief die Feier ruhig und «in würdigem Rahmen». Wiederum habe die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) als Organisatorin der Feier ein Ticketsystem umgesetzt. Ab Flüelen fuhren zwei Extraschiffe direkt zum Rütli. Die Zutrittskontrollen zu den Schiffen sowie zum Bergweg aufs Rütli erfolgten in der Verantwortung der SGG durch einen privaten Sicherheitsdienst.

Die Kantonspolizei Uri, personell und materiell verstärkt aus dem Korps des Zentralschweizer Polizeikonkordats, habe im Umfeld des Rütli für Ruhe, Ordnung und Sicherheit gesorgt und sei beim Einsteigeort in Flüelen und auf der Rütliwiese diskret präsent gewesen.

Rund 600 Personen nahmen an der Feier teil. Die meisten reisten direkt per Schiff von Flüelen an. Etwa 50 Personen marschierten zu Fuss von Seelisberg auf die Rütliwiese.

Zwei Bagatellen
In Seelisberg wurden allerdings zwei Personen, die der rechten Szene zuzurechnen sind und die zu Fuss aufs Rütli wollten, von der Polizei angehalten und weggewiesen. Fünf jüngere Männer ebenfalls dieser Szene versuchten unmittelbar vor Beginn der Feier, von Seelisberg her kommend über das steile, absturz- und steinschlaggefährdete Gebiet auf die Rütliwiese zu gelangen. Sie wurden vor der Kantonspolizei Uri abseits der Rütliwiese angehalten.

Auch Schwyzer Polizeieinsatz ohne Zwischenfälle
Auch die Kantonspolizei Schwyz konnte nach eingenen Angaben am frühen Abend des Nationalfeiertages eine positive Bilanz über den Einsatz ziehen . An verschiedenen Orten im Kanton waren die Einsatzkräfte präsent. Es kam zu keinen Auseinandersetzungen.

Insgesamt hat die Kantonspolizei sieben Personen, die der rechten Szene zugeordnet werden, aus Ingenbohl und Brunnen weggewiesen.

kst